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Vorwand

Substantivcommon in dialogue

  • /[ˈfoːɐ̯vant]/

vorgeschobene, erfundene Begründung für eine Handlung

Substantiv

  1. 1

    vorgeschobene, erfundene Begründung für eine Handlung

    „Rechtsextremisten instrumentalisieren den Gedenktag seit Jahren für ihre Zwecke. Die Trauer um die Toten dient als Vorwand, um deutsche Schuld am Zweiten Weltkrieg zu leugnen und die Alliierten als Kriegsverbrecher zu geißeln.“

    „Sie berichteten, man habe sie in Tripolis zu einem Gebäudekomplex der Revolutionsgarden bestellt unter dem Vorwand, sie müssten sich dort ihr Monatsgehalt abholen. Hinter den Mauern wurden sie dann festgehalten, in Uniformen gesteckt und noch am selben Abend an die Front gebracht.“

    „Um den Deutschen den Vorwand für einen weiteren Kriegszug zu nehmen, bekennt sich der König um 965 zum Gott der Christen.“

    „Unter dem Vorwand, Hüter der einen Wahrheit zu sein, wurden im Namen des Christentums von der offiziellen Führung der Kirchen Verbrechen begangen, die zur Ausrottung oder Ausschaltung von Personen führten, deren Rechtgläubigkeit bezweifelt wurde.“

    French
    prétexte
    English
    pretext, excuse
    Spanish
    pretexto, excusa
    Portuguese
    pretexto, subterfúgio
    Italian
    pretesto

Forms

genitive singular
Vorwandes, Vorwands
dative singular
Vorwande
nominative plural
Vorwände
dative plural
Vorwänden
genitive plural
Vorwände
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Lexical content from Wiktionary, under CC BY-SA 4.0 · Source entry · Data version 2026-08-25

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