zwiebeln
Verbhäufig in Dialogen
- /[ˈt͡sviːbl̩n]/
jemanden quälen, schikanieren
Verb
- 1
jemanden quälen, schikanieren
Der Hauptmann zwiebelt ihn über die Maßen.
Unsere Torleute wurden zunächst mit einem dicken, grünen Ball „gezwiebelt“, der die Form eines Medizinballes hatte, dazu hingen sie mal wieder an einem Gummiband.
- 2
schmerzen
Die Wunde zwiebelt.
Autsch - das zwiebelt!
- 3
einem Gericht Zwiebeln hinzufügen
Ist die Suppe schon gezwiebelt?
- 4
einen Ball ins Tor, oder auf ein Tor zu, schießen oder werfen
Im zweiten Versuch fasste sich Denny Mittag dann ein Herz und zwiebelte das Leder mit Wucht und Präzision zum 2:1 in Müllers Tor.
Mit Herz, Auge und Gefühl im rechten Fuß zwiebelte Florian Emmer den Ball krachend an die Querlatte.
Florian Reich erarbeitete sich zwei Mal hintereinander am gegnerischen Strafraum den Ball und zwiebelte den Ball in die Maschen!
Kurze Zeit später gab es auch noch etwas fürs Auge, Sarah legte im 16 mit der Hacke auf Doris ab, die zwiebelte allerdings den Ball über das Tor.
Formen
- Infinitiv
- zu zwiebeln, gezwiebelt zu haben, gezwiebelt zu werden, gezwiebelt worden zu sein, gezwiebelt zu sein, gezwiebelt gewesen zu sein
- Präteritum
- zwiebelte
- Partizip I
- zwiebelnd