Geisel
Substantivhäufig in Dialogen
- /[ˈɡaɪ̯zl̩]/
Person, die von Verbrechern zum Schutz (z. B. vor der Polizei) oder zur Forderung eines Lösegeldes festgehalten wird
Substantiv
- 1
Person, die von Verbrechern zum Schutz (z. B. vor der Polizei) oder zur Forderung eines Lösegeldes festgehalten wird
Nicht schießen, ich habe eine Geisel in meiner Gewalt!
„Dort hatte die SS in den letzten Kriegstagen tschechische Geiseln erschossen, auch einen Cousin von Josef.“
„Der Lokomotivführer wird sofort erschossen, und in den dreizehn Tagen, die das Geiseldrama dauert, sterben zwei weitere Geiseln und werden aus dem Zug geworfen.“
„Toller will Racheakten zuvorkommen, eilt zum Gefängnis und sieht, wie die Geiseln erschossen dort liegen.“
AntonymeGeiselnehmer- Französisch
- otage /
- Englisch
- hostage
- Spanisch
- rehén /
- Portugiesisch
- refém
- Italienisch
- ostaggio
- 2
historischPerson, die unter vergleichsweise guten Bedingungen festgehalten wurde; meist sollte damit von einer Gegenpartei durch ein menschliches Pfand sichergestellt werden, dass sie, der diese Person nahestand, ein Versprechen oder einen Vertrag einhalten würde
Rom forderte von verbündeten Häuptlingen oft, Geiseln zu stellen, etwa einen Sohn oder einen Neffen.
„… in gewissem Sinne bin ich ein Geisel der kommunistischen Kerkerdiktatur …“
„Nach der Meinung des Buchautors, war er ein Geisel der Politik.“
„Bei früheren Vorkommnissen dieser Art hatte Cook einen Häuptling als Geisel nehmen lassen, durchaus eine harte Vergeltungsmaßnahme.“
SynonymeLeibbürge- Französisch
- otage /
Formen
- Genitiv Singular
- Geisels
- Nominativ Plural
- Geiseln
- Dativ Plural
- Geiseln
- Genitiv Plural
- Geiseln
Geisel · Person, die von Verbrechern zum Schutz (z. B. vor der Polizei) oder zur Forderung eines Lösegeldes festgehalten wird
Geiselnahme · das Gefangennehmen von Personen als GeiselGeist · Plural 1:geistern · sich wie ein unwirkliches Wesen (Geist) bewegen, zum Beispiel…