Bildschirmauflösungen erklärt: 1080p, 1440p, 4K
Veröffentlicht am 3.2.2026 · 4 Min. Lesezeit · Entwickler-Tools
Daniel Okonkwo — Front-end-Entwickler und Tech-Redakteur bei OneKitly
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Anhand von 2 Quellen geprüft
Eine Bildschirmauflösung ist die Anzahl der Pixel, die ein Display zeigt, geschrieben als Breite mal Höhe. 1080p (Full HD) ist 1920 x 1080, 1440p (QHD) ist 2560 x 1440 und 4K (UHD) ist 3840 x 2160. Breite mal Höhe ergibt die Gesamtpixelzahl: etwa 2,1 Millionen für 1080p, 3,7 Millionen für 1440p und 8,3 Millionen für 4K. Da 4K sowohl die doppelte Breite als auch die doppelte Höhe von 1080p hat, enthält es viermal so viele Pixel.
Was 1080p, 1440p und 4K wirklich bedeuten. Lerne, wie Auflösung Pixel zählt, warum die Gesamtzahl so schnell wächst und wie das Seitenverhältnis Breite und Höhe verbindet.
Auflösung als Breite mal Höhe lesen
Ein Display ist ein Raster winziger Lichtpunkte, Pixel genannt, und die Auflösung zählt sie einfach. Die Schreibweise 1920 x 1080 bedeutet, dass das Raster 1920 Pixel breit und 1080 Pixel hoch ist. Die Kurznamen beziehen sich auf die senkrechte Zahl: 1080p meint die 1080 Zeilen, 1440p die 1440 Zeilen und so weiter. Das p steht für progressiv, das heißt, jede Zeile wird in jedem Bild gezeichnet, im Gegensatz zur älteren Zeilensprungabtastung mit einem i.
Der Name 4K bricht das Muster, weil er sich auf die waagerechte Zahl bezieht. Verbraucher-4K, auch UHD genannt, ist 3840 x 2160, und die Bezeichnung 4K kommt von den rund viertausend Pixeln über die Breite. Das in der Filmproduktion genutzte Kino-4K ist mit 4096 Pixeln etwas breiter. So oder so gilt: Die beiden Zahlen beschreiben stets dasselbe, nämlich wie viele Spalten und wie viele Zeilen Pixel das Panel physisch enthält.
Die Gesamtpixelzahl wächst quadratisch
Multipliziere die beiden Zahlen und du erhältst die Gesamtpixelzahl, die die eigentliche Last bestimmt. 1920 x 1080 sind etwa 2,1 Millionen Pixel, 2560 x 1440 etwa 3,7 Millionen und 3840 x 2160 etwa 8,3 Millionen. Der Sprung von 1080p auf 4K ist nicht das Doppelte, sondern rund das Vierfache, denn die Verdopplung von Breite und Höhe multipliziert die Fläche mit zwei mal zwei. Dieses quadratische Wachstum erklärt, warum 4K viel anspruchsvoller wirkt, als der Name vermuten lässt.
Dieser Vierfach-Sprung wirkt sich auf alles Nachgelagerte aus. Ein 4K-Bild braucht etwa viermal so viele Daten wie ein 1080p-Bild, um gleich scharf zu wirken, verlangt also eine deutlich höhere Bitrate und eine größere Datei. Rendering und Gaming schieben pro Bild viermal so viele Pixel und fordern den Grafikprozessor stärker. Zu verstehen, dass Auflösung mit der Fläche skaliert und nicht nur mit der einen Zahl im Namen, ist der Schlüssel, um Speicher, Bandbreite und Leistung vorherzusagen.
Das Seitenverhältnis verbindet Breite und Höhe
Das Seitenverhältnis ist die Form des Bildschirms, das Verhältnis von Breite zu Höhe. 1080p, 1440p und 4K teilen alle das Verhältnis 16:9, das heißt, auf 16 Breiteneinheiten kommen 9 Höheneinheiten. Diese gemeinsame Form ist der Grund, warum Inhalte sauber zwischen ihnen skalieren, ohne schwarze Balken oder Verzerrung: Es ist dasselbe Rechteck bei unterschiedlicher Pixeldichte. Ein Verhältnis prüfst du, indem du Breite durch Höhe teilst; 1920 geteilt durch 1080 ergibt etwa 1,78, die Dezimalform von 16:9.
Nicht jeder Bildschirm ist 16:9. Ultrabreite Monitore nutzen 21:9 für ein breiteres Sichtfeld, Handys strecken sich auf hohe Verhältnisse wie 19,5:9, und das Kino verwendet oft 2,39:1. Wenn Seitenverhältnisse abweichen, erfordert das Anpassen von Inhalt an den Bildschirm entweder Letterboxing, also Balken zum Erhalt der Form, oder Beschnitt, also das Abschneiden der Ränder. Das Seitenverhältnis von Inhalt und Display zu kennen sagt dir vorab, ob sie passen oder ob etwas weichen muss.
Mit unserem eigenen Rechner durchgerechnet
Bildschirmauflösungs-Guide
Eingaben
- Breite
- 3.840 px
- Höhe
- 2.160 px
Ergebnis
- Gesamtpixel
- 8.294.400
- Megapixel
- 8,294 MP
Diese Zahlen stammen aus dem Rechner unten, sie sind nicht von Hand eingetragen — sie werden bei jeder Änderung des Tools neu berechnet.
Mit eigenen Zahlen nachrechnen →Häufige Fragen
- Warum ist 4K viermal 1080p und nicht zweimal?
- Weil 4K beide Dimensionen zugleich verdoppelt. Es hat die doppelte Breite (3840 statt 1920) und die doppelte Höhe (2160 statt 1080). Da die Gesamtpixelzahl Breite mal Höhe ist, multipliziert die Verdopplung beider das Ganze mit zwei mal zwei, also vier.
- Was bedeutet das p in 1080p?
- Das p steht für progressive Abtastung, das heißt, jede waagerechte Zeile wird in jedem Bild gezeichnet. Es steht im Gegensatz zur Zeilensprungabtastung mit einem i, die abwechselnde Zeilen zeichnet. Progressiv liefert ein saubereres Bild, besonders bei Bewegung.
- Wie viele Pixel hat ein 4K-Bildschirm?
- Verbraucher-4K (UHD) ist 3840 x 2160, also 8.294.400 Pixel, etwa 8,3 Millionen. Das ist viermal die rund 2,1 Millionen Pixel von 1080p und etwas mehr als das Doppelte der 3,7 Millionen von 1440p.
- Haben all diese Auflösungen dasselbe Seitenverhältnis?
- Ja. 1080p, 1440p und 4K UHD sind alle 16:9, etwa 1,78 zu 1. Da sie dieselbe Form teilen, skaliert Inhalt zwischen ihnen ohne Letterboxing oder Verzerrung. Ultrabreite (21:9) und Handy-Verhältnisse weichen ab und brauchen eventuell Balken oder Beschnitt.
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