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Was sind PPI und DPI? Pixeldichte für Bildschirm und Druck

Veröffentlicht am 13.2.2026 · 4 Min. Lesezeit · Entwickler-Tools

Daniel Okonkwo

Daniel OkonkwoFront-end-Entwickler und Tech-Redakteur bei OneKitly

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Anhand von 2 Quellen geprüft

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Kurz gesagt

PPI (Pixel pro Zoll) misst, wie viele Pixel in einen Zoll Bildschirm passen, während DPI (Punkte pro Zoll) misst, wie viele Tintenpunkte ein Drucker pro Zoll setzt. Beide beschreiben eine Dichte: wie eng die kleinen Einheiten gepackt sind. Für einen Bildschirm berechnest du PPI, indem du die Diagonale in Pixel durch die Diagonale in Zoll teilst. Höhere Dichte bedeutet feineres Detail. Retina ist Apples Marketingbegriff für ein Display, das dicht genug ist, dass das Auge bei normalem Betrachtungsabstand keine einzelnen Pixel erkennt.

PPI und DPI messen beide eine Dichte pro Zoll, doch das eine betrifft Bildschirme und das andere den Druck. Lerne, wie man die Pixeldichte berechnet und was Retina wirklich bedeutet.

Pixel pro Zoll gegen Punkte pro Zoll

PPI und DPI werden oft synonym verwendet, beschreiben aber zwei verschiedene Welten. PPI gehört zu Bildschirmen: Es zählt die Pixel, die einzelnen Punkte farbigen Lichts, die in jeden Zoll eines Displays gepackt sind. DPI gehört zum Druck: Es zählt die winzigen Tintenpunkte, die ein Drucker pro Zoll Papier setzt. Beide messen eine Dichte und sagen, wie viel Detail in einen festen physischen Raum passt, und in beiden Fällen bedeutet eine höhere Zahl ein feineres, schärferes Ergebnis.

Der Unterschied ist wichtig, weil die beiden Einheiten nicht direkt vergleichbar sind. Ein Drucker nutzt oft mehrere Tintenpunkte, um ein Bildpixel wiederzugeben, da Tinte nur in wenigen festen Farben vorliegt und rastern muss, um die Millionen zu simulieren, die ein Bildschirm direkt zeigt. Deshalb klingen Druck-DPI-Werte wie 300 oder 1200 riesig neben Bildschirm-PPI-Werten um 100 bis 500. Wenn dir jemand eine DPI-Vorgabe für einen Druckauftrag gibt, verwechsle sie nicht mit der Pixeldichte des Monitors, an dem du gestaltest.

So berechnest du die Pixeldichte eines Bildschirms

Um die PPI eines Bildschirms zu finden, brauchst du zwei Dinge: seine Auflösung in Pixel und seine physische Diagonale in Zoll. Nutze zuerst den Satz des Pythagoras, um Pixelbreite und -höhe in eine Diagonale in Pixel umzuwandeln: Ziehe die Wurzel aus Breite zum Quadrat plus Höhe zum Quadrat. Teile dann diese Pixeldiagonale durch die Bildschirmdiagonale in Zoll. Für ein 1920 x 1080 Panel auf einem 15,6-Zoll-Laptop beträgt die Pixeldiagonale etwa 2203, und 2203 geteilt durch 15,6 ergibt rund 141 PPI.

Diese Formel erklärt, warum die physische Größe ebenso zählt wie die Auflösung. Dasselbe 1920 x 1080 über einen 32-Zoll-Monitor gestreckt fällt auf etwa 69 PPI, grob genug, um Pixel aus der Nähe zu sehen, während es in ein 5-Zoll-Handy gepresst über 440 PPI steigt, viel zu fein zum Auflösen. Eine Auflösung allein sagt also nichts über die Schärfe; erst in Verbindung mit der Bildschirmgröße wird die Dichte und damit die wahrgenommene Schärfe klar.

Retina, Druckziele und die Wahl einer Dichte

Retina ist keine feste Zahl, sondern eine Schwelle, die vom Betrachtungsabstand abhängt. Apple prägte den Begriff für Displays, die dicht genug sind, dass eine Person mit normaler Sehkraft in typischem Abstand keine einzelnen Pixel erkennt. Ein nah gehaltenes Handy braucht dafür eine höhere PPI als ein Laptop auf Armlänge oder ein Fernseher quer durch den Raum. Deshalb können ein 220-PPI-Laptop und ein 460-PPI-Handy beide Retina heißen: Je näher du sitzt, desto mehr Dichte braucht es, damit die Pixel verschwinden.

Für den Druck ist das übliche Ziel 300 DPI bei der endgültigen Druckgröße, der Punkt, an dem die meisten Menschen einen kontinuierlichen Ton statt Punkte sehen. Das ergibt eine konkrete Regel beim Vorbereiten von Bildern: Um ein Foto 6 Zoll breit bei 300 DPI zu drucken, brauchst du 6 mal 300, also 1800 Pixel Breite. Zu wenig, und der Druck wirkt weich; zu viel, und du verschwendest Daten. Ob für Bildschirm oder Papier, praktisch rechnest du von der nötigen Dichte und der physischen Größe zurück und prüfst dann, ob du genug Pixel hast, um sie zu erreichen.

Mit unserem eigenen Rechner durchgerechnet

PPI-Rechner

Eingaben

Horizontale Pixel
1.920
Vertikale Pixel
1.080
Diagonale (Zoll)
24

Ergebnis

Pixeldichte (PPI)
91,788
Pixelabstand (mm)
0,277

Diese Zahlen stammen aus dem Rechner unten, sie sind nicht von Hand eingetragen — sie werden bei jeder Änderung des Tools neu berechnet.

Mit eigenen Zahlen nachrechnen

Häufige Fragen

Sind PPI und DPI dasselbe?
Nein, auch wenn man sie oft vermischt. PPI zählt Pixel pro Zoll auf einem Bildschirm; DPI zählt Tintenpunkte pro Zoll im Druck. Beide messen eine Dichte pro Zoll, gelten aber für verschiedene Medien, und ein Drucker kann mehrere Punkte nutzen, um ein Pixel wiederzugeben.
Wie berechne ich die PPI meines Monitors?
Berechne die Pixeldiagonale mit der Wurzel aus Breite zum Quadrat plus Höhe zum Quadrat und teile durch die Bildschirmdiagonale in Zoll. Für 1920 x 1080 auf einem 15,6-Zoll-Bildschirm: Die Pixeldiagonale beträgt etwa 2203, und 2203 geteilt durch 15,6 sind etwa 141 PPI.
Welche DPI sollte ich zum Drucken verwenden?
300 DPI bei der endgültigen Druckgröße ist der übliche Standard für Fotos und detaillierte Arbeit, da die meisten Menschen dort keine einzelnen Punkte mehr sehen. Große Poster aus der Ferne können weniger nutzen, etwa 150 DPI, weil das Auge weiter entfernt ist.
Ist ein Retina-Display ein bestimmter PPI-Wert?
Nein. Retina ist eine an den Betrachtungsabstand gebundene Schwelle, keine einzelne Zahl. Je näher ein Gerät normalerweise gehalten wird, desto höher die nötige PPI, also hat ein Retina-Handy eine viel höhere PPI als ein Retina-Laptop oder -Fernseher.

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