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So findest du deinen Break-Even-Punkt (mit Formel)

Veröffentlicht am 12.1.2026 · 4 Min. Lesezeit · Business-Tools

Daniel Okonkwo

Daniel OkonkwoFront-end-Entwickler und Tech-Redakteur bei Allin

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Anhand von 2 Quellen geprüft

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Kurz gesagt

Dein Break-Even-Punkt ist die Stückzahl, bei der der Umsatz die Gesamtkosten deckt: Break-Even-Stück = Fixkosten ÷ (Preis − variable Stückkosten). Der Nenner, Preis minus variable Kosten, ist der Deckungsbeitrag — das, was jeder Verkauf zur Deckung der Fixkosten beiträgt. Zum Beispiel: bei 12 000 € Fixkosten, 40 € Preis und 25 € variablen Kosten beträgt der Deckungsbeitrag 15 €, also liegt der Break-Even bei 12 000 ÷ 15 = 800 Einheiten. Unter 800 Einheiten machst du Verlust; darüber bringt jeder Verkauf 15 € Gewinn.

Lerne die Break-Even-Formel — Fixkosten geteilt durch den Deckungsbeitrag — und berechne, wie viele Einheiten du verkaufen musst, bevor du Gewinn machst.

Die Break-Even-Formel, erklärt

Die Break-Even-Analyse beantwortet eine Frage: Wie viel musst du verkaufen, um keinen Verlust mehr zu machen? Die Formel lautet Break-Even-Stück = Fixkosten ÷ (Preis − variable Stückkosten). Fixkosten bleiben gleich, egal wie viel du verkaufst — Miete, Gehälter, Abos. Variable Kosten steigen mit jedem Verkauf — Material, Versand, Gebühren. Die Lücke zwischen Preis und variablen Kosten ist dein Deckungsbeitrag.

Angenommen, dein Laden hat 12 000 € Fixkosten pro Monat, verkauft ein Produkt für 40 € und gibt 25 € pro Einheit für Material und Versand aus. Dein Deckungsbeitrag ist 40 € − 25 € = 15 €. Teile die Fixkosten durch diesen Beitrag: 12 000 ÷ 15 = 800 Einheiten pro Monat. Verkaufst du weniger als 800, machst du Verlust; genau 800 deckt alle Kosten ohne Gewinn; mehr, und jede weitere Einheit bringt 15 € netto.

Break-Even in Stück oder Umsatz

Wenn du viele Produkte zu verschiedenen Preisen verkaufst, ist das Zählen von Stück umständlich. Nutze stattdessen die Deckungsbeitragsquote: Marge ÷ Preis. In unserem Beispiel 15 ÷ 40 = 37,5 %. Break-Even-Umsatz = Fixkosten ÷ Quote = 12 000 ÷ 0,375 = 32 000 €. Das entspricht 800 Einheiten × 40 €, funktioniert aber auch bei gemischtem Sortiment.

Der Break-Even ist auch ein Planungswerkzeug. Willst du 6 000 € Monatsgewinn statt null? Addiere ihn zu den Fixkosten: (12 000 + 6 000) ÷ 15 = 1 200 Einheiten. Die Break-Even-Analyse macht aus einem Gewinnziel ein konkretes Verkaufsziel und zeigt sofort, wie eine Preiserhöhung oder ein günstigerer Lieferant dieses Ziel verschiebt.

Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

Der größte Fehler ist, eine Kostenart falsch einzuordnen. Ein Angestellter mit Gehalt ist fix; ein Stundenarbeiter, dessen Stunden dem Absatz folgen, ist variabel. Zahlungsgebühren sind variabel, auch wenn sie wie Gemeinkosten wirken. Eine Fehleinordnung verfälscht den Break-Even. Im Zweifel frage: Ändert sich diese Kostenart, wenn ich eine Einheit mehr verkaufe? Wenn ja, ist sie variabel.

Die zweite Falle ist, den Break-Even als Ziellinie zu sehen. Er sagt nur, wann du keinen Verlust mehr machst, nicht ob sich das Geschäft lohnt. Ein Break-Even von 800 Einheiten ist gut, wenn du 2 000 verkaufst; ein Warnsignal, wenn dein Markt bei 600 endet. Vergleiche den Break-Even immer mit realistischer Nachfrage, bevor du dich festlegst.

Mit unserem eigenen Rechner durchgerechnet

Break-even-Rechner

Eingaben

Fixkosten
10.000,00 €
Stückpreis
50,00 €
Stückkosten
20,00 €

Ergebnis

Break-even-Stück
334
Break-even-Umsatz
16.700,00 €

Diese Zahlen stammen aus dem Rechner unten, sie sind nicht von Hand eingetragen — sie werden bei jeder Änderung des Tools neu berechnet.

Mit eigenen Zahlen nachrechnen

Häufige Fragen

Wie lautet die Break-Even-Formel?
Break-Even-Stück = Fixkosten ÷ (Preis − variable Stückkosten). Der Nenner ist der Deckungsbeitrag. Multipliziere das Ergebnis mit dem Preis für den Break-Even-Umsatz.
Was zählt als Fixkosten?
Fixkosten bleiben gleich, egal wie viel du verkaufst: Miete, Gehälter, Software-Abos, Versicherungen. Ändert sich eine Kostenart nicht beim Verkauf einer weiteren Einheit, ist sie fix.
Wie senke ich meinen Break-Even-Punkt?
Senke Fixkosten, erhöhe den Preis oder reduziere die variablen Stückkosten — jede der drei senkt den Break-Even. Eine Preiserhöhung wirkt am stärksten, da sie den Deckungsbeitrag direkt vergrößert.
Ist mein eigenes Gehalt im Break-Even enthalten?
Nur wenn du dir ein festes Gehalt zahlst — dann gehört es zu den Fixkosten. Nimmst du stattdessen Gewinn, addiere dein Zieleinkommen zu den Fixkosten, um das nötige Verkaufsniveau zu finden.

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Quellen

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