Gesindel
Substantivin Dialogen belegt
- /[ɡəˈzɪndl̩]/
heruntergekommene, kriminelle Menschen
Substantiv
- 1
heruntergekommene, kriminelle Menschen
Überall spürte man nach den Brennern, überall sah man ihre Spuren, viele Haufen Gesindel wurden gefangen, peinlich verhört und gerichtet. (Gustav Freytag, Bilder aus der deutschen Vergangenheit, Kapitel 26, z.n. Projekt Gutenberg)
Damals war gar viel herrenloses Gesindel im Lande, das unstet lebte und so gut als möglich vom Raube. (Jeremias Gotthelf, Kurt von Koppigen, z.n. Projekt Gutenberg)
„Martin bekam die Erlaubnis, das Gotteshaus zu betreten, doch sollte er eine Waffe mitnehmen, um sich zu schützen, denn es lagerte dort allerlei Gesindel.“
„Nach diesem Auftritt wagte das Gesindel im Saal nicht mehr, mich anzublicken.“
- Französisch
- racaille
- Englisch
- riffraff, rabble
- Spanisch
- canalla, gentuza, morralla, chusma
- Italienisch
- gentaglia, teppa, plebaglia
Formen
- Genitiv Singular
- Gesindels
Gesindel · heruntergekommene, kriminelle Menschen
gespannt · voller Erwartung darauf, wie etwas sein wirdGespenst · Geist; ein meist Furcht einflößendes, übernatürliches Wesengesperrt · mit einer Sperre versehen