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Batting Average berechnen und was .300 bedeutet

Veröffentlicht am 29.1.2026 · 3 Min. Lesezeit · Sport-Rechner

Aisha Karim

Aisha KarimRedakteurin Fitness & Laufen bei Allin

Laufen · Training

Anhand von 2 Quellen geprüft

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Kurz gesagt

Der Batting Average ist eine Baseball-Statistik: Treffer geteilt durch At-Bats: AVG = Treffer ÷ At-Bats. Er wird mit drei Nachkommastellen geschrieben, 60 Treffer in 200 At-Bats sind also 60 ÷ 200 = 0,300, ausgesprochen „dreihundert“. Ein .300-Schnitt ist die traditionelle Marke eines exzellenten Schlägers: Der Batter trifft in etwa 30 % der At-Bats. Walks, Hit-by-Pitches und Sacrifices zählen nicht als At-Bats und senken den Schnitt daher nicht.

Ein Baseball-Schlagmann im Schwung auf einem sonnigen Feld.
Arturo Megargel · Pexels · Pexels

Der Batting Average ist Treffer geteilt durch At-Bats. Lerne, wie man ihn berechnet, warum ein .300-Schläger exzellent ist und was als At-Bat zählt.

Die Formel und wie man sie liest

Der Batting Average teilt die Treffer eines Schlägers durch seine At-Bats und rundet auf drei Nachkommastellen. Da das Ergebnis fast immer zwischen null und eins liegt, lässt man die führende Null im Gespräch weg: 0,275 heißt „zwei fünfundsiebzig“ und 0,300 „dreihundert“. Ein Single, Double, Triple und Homerun zählen alle gleich als ein Treffer.

Ein Spieler mit 150 Treffern in 500 At-Bats hat zum Beispiel einen Schnitt von 150 ÷ 500 = 0,300. Einer mit 45 Treffern in 180 At-Bats hat 45 ÷ 180 = 0,250. Je mehr At-Bats, desto stabiler und aussagekräftiger der Schnitt, weshalb Werte zu Saisonbeginn stark schwanken.

Was als At-Bat zählt

Ein At-Bat ist ein Auftritt an der Platte, der mit Treffer oder Out endet — doch mehrere Ausgänge werden bewusst ausgenommen. Walks, das Getroffenwerden vom Wurf, Sacrifice Bunts und Sacrifice Flies sind keine At-Bats und helfen dem Schnitt weder noch schaden sie ihm. Deshalb kann ein geduldiger Schläger mit vielen Walks einen hohen Schnitt halten.

Diese Unterscheidung erklärt, warum Plate Appearances und At-Bats sich unterscheiden. Plate Appearances zählen jeden Gang zur Platte, während At-Bats Walks, Hit-by-Pitches und Sacrifices abziehen. Die On-Base Percentage nutzt Plate Appearances, um Walks zu belohnen, der Batting Average bewusst nicht — ein Grund, warum Analysten beide betrachten.

Warum .300 der Maßstab ist

In der Major League Baseball markiert ein .300-Schnitt seit Langem einen exzellenten Schläger über eine volle Saison, während der ligaweite Schnitt eher bei .245 bis .260 liegt. In drei von zehn At-Bats zu treffen klingt bescheiden, ist gegen Elite-Pitching aber über eine ganze Saison sehr schwer zu halten.

Der Batting Average hat Grenzen: Er behandelt einen Homerun wie einen Single und ignoriert Walks. Die moderne Analyse ergänzt Statistiken wie On-Base Percentage und Slugging Percentage für ein volleres Bild. Dennoch bleibt der Batting Average die vertrauteste Schlagzahl und ein guter Ausgangspunkt.

Mit unserem eigenen Rechner durchgerechnet

Batting-Average-Rechner

Eingaben

Hits
50
At-Bats
160

Ergebnis

Batting Average
0,313

Diese Zahlen stammen aus dem Rechner unten, sie sind nicht von Hand eingetragen — sie werden bei jeder Änderung des Tools neu berechnet.

Mit eigenen Zahlen nachrechnen

Häufige Fragen

Was ist ein guter Batting Average?
Ein .300-Schnitt kennzeichnet einen exzellenten Schläger, .250 ist in den Major Leagues etwa Durchschnitt. Über .320 über eine ganze Saison ist Elite, unter .200 sehr schwach, spöttisch „Mendoza-Linie“ genannt.
Senken Walks den Batting Average?
Nein. Ein Walk zählt nicht als At-Bat und taucht daher in der Batting-Average-Formel gar nicht auf — er hebt oder senkt sie nicht. Walks verbessern jedoch die On-Base Percentage, eine eigene Statistik.
Warum wird der Schnitt mit drei Nachkommastellen geschrieben?
Drei Nachkommastellen geben genug Präzision, um nah beieinanderliegende Spieler zu trennen, da Schläger sich in einem engen Band ballen. Es ist eine alte Konvention: 0,300, 0,301 und 0,299 unterscheiden sich über eine Saison mit Hunderten At-Bats spürbar.
Ist ein höherer Batting Average immer besser?
Höher heißt meist mehr Treffer, doch die Statistik ignoriert Walks und behandelt jeden Treffer gleich. Ein Power-Schläger mit niedrigerem Schnitt, aber vielen Homeruns und Walks kann dem Team mehr helfen, weshalb Teams mehrere Statistiken zusammen gewichten.

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