Der Satz des Pythagoras erklärt
Veröffentlicht am 25.9.2025 · 2 Min. Lesezeit · Alltags-Rechner
Lena Hoffmann — Redakteurin Wissenschaft & Bildung bei OneKitly
Mathematik · Physik
Anhand von 2 Quellen geprüft
Der Satz des Pythagoras besagt, dass in einem rechtwinkligen Dreieck das Quadrat der längsten Seite (der Hypotenuse) gleich der Summe der Quadrate der beiden anderen ist: a² + b² = c². So hat ein Dreieck mit Seiten 3 und 4 eine Hypotenuse von √(9+16) = √25 = 5. Er gilt nur für rechtwinklige Dreiecke und lässt jede Seite finden, wenn man die anderen zwei kennt.
In einem rechtwinkligen Dreieck gilt a² + b² = c². Hier steht, was die Formel bedeutet, ein Beispiel, wie du jede Seite findest und wo sie genutzt wird.
Die Formel
Der Satz verbindet die drei Seiten eines rechtwinkligen Dreiecks — eines mit einer perfekten 90°-Ecke. Nenne die zwei kürzeren Seiten (die Katheten) a und b, und die längste (die Hypotenuse, immer dem rechten Winkel gegenüber) c. Die Regel ist a² + b² = c²: quadriere jede Kathete, addiere sie, und du hast das Quadrat der Hypotenuse. Es ist eine der ältesten und nützlichsten Tatsachen der ganzen Geometrie.
Ein Beispiel
Nimm ein Dreieck mit Katheten 3 und 4. Quadriere sie — 9 und 16 — und addiere zu 25, das ist c². Die Hypotenuse ist die Quadratwurzel von 25, also c = 5. Dieses „3-4-5“-Dreieck ist das berühmteste Beispiel, weil die Seiten ganzzahlig herauskommen. Ein weiteres gängiges ist 5-12-13: 25 + 144 = 169, und √169 = 13. Diese sauberen Sätze heißen pythagoreische Tripel.
Eine Kathete finden, nicht nur die Hypotenuse
Der Satz funktioniert auch rückwärts. Kennst du die Hypotenuse und eine Kathete, forme um zu b² = c² − a²: subtrahiere statt zu addieren, dann ziehe die Quadratwurzel. Eine 5 m lange Leiter mit dem Fuß 3 m von der Wand erreicht eine Höhe von √(25 − 9) = √16 = 4 m. Hast du irgendzwei der drei Seiten, findet diese umgestellte Form die fehlende.
Wo er genutzt wird
Weit entfernt von einer abstrakten Schulweisheit ist dieser Satz überall. Bauleute nutzen den 3-4-5-Trick, um zu prüfen, ob eine Ecke ein echter rechter Winkel ist. Er gibt den geraden Abstand zwischen zwei Punkten aus ihren horizontalen und vertikalen Differenzen — Grundlage der Abstandsformel, der Navigation und der Computergrafik. Er erklärt sogar Bildschirmgrößen: ein „27-Zoll“-Monitor ist die Diagonale, aus Breite und Höhe mit genau dieser Regel berechnet.
Mit unserem eigenen Rechner durchgerechnet
Satz-des-Pythagoras-Rechner
Eingaben
- Seite a
- 3
- Seite b
- 4
Ergebnis
- Hypotenuse (c)
- 5
- Dreiecksfläche
- 6
Diese Zahlen stammen aus dem Rechner unten, sie sind nicht von Hand eingetragen — sie werden bei jeder Änderung des Tools neu berechnet.
Mit eigenen Zahlen nachrechnen →Häufige Fragen
- Was ist der Satz des Pythagoras?
- In einem rechtwinkligen Dreieck gilt a² + b² = c², wobei c die Hypotenuse ist.
- Wie finde ich die Hypotenuse?
- Quadriere die zwei kürzeren Seiten, addiere sie und ziehe die Quadratwurzel.
- Gilt er für jedes Dreieck?
- Nein, nur rechtwinklige Dreiecke.
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Quellen
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