So schätzt du deine Stromrechnung
Veröffentlicht am 30.7.2025 · 3 Min. Lesezeit · Alltags-Rechner
Marco Bianchi — Redakteur Haus, Heimwerken & Auto bei OneKitly
Renovierung · Materialien
Anhand von 2 Quellen geprüft
Deine Stromrechnung ist grob die verbrauchte Energie mal dem Preis pro Einheit, plus einer festen Grundgebühr. Energie wird in Kilowattstunden (kWh) gemessen: ein 2.000-Watt-Heizgerät, das 3 Stunden läuft, verbraucht 2 × 3 = 6 kWh. Bei 0,25 € pro kWh sind das 1,50 €. Addiere die kWh jedes Geräts über den Monat, mal dem Tarif, plus der täglichen Grundgebühr, für deine Rechnung.

Deine Rechnung ist verbrauchte Energie mal Preis, plus Grundgebühr. Hier steht, wie du kWh berechnest, was die Grundgebühr ist, was am meisten verbraucht und wie du sie senkst.
Die Grundrechnung
Eine Stromrechnung hat zwei Teile: eine Gebühr für die tatsächlich verbrauchte Energie und eine feste Tagesgebühr nur fürs Angeschlossensein. Der variable Teil ist die Zahl der verbrauchten Kilowattstunden mal dem Preis pro Kilowattstunde. Der feste Teil, die Grundgebühr, kommt pro Tag unabhängig vom Verbrauch dazu. Die ganze Rechnung ist also: verbrauchte kWh × Einheitspreis, plus Grundgebühr × Tage. Alles andere ist nur das Ermitteln dieser kWh-Zahl.
Watt, kWh und wo sie sich verstecken
Die Einheit auf deiner Rechnung ist die Kilowattstunde: ein Kilowatt (1.000 Watt), das eine Stunde läuft. Um die kWh eines Geräts zu finden, nimm seine Leistung in Watt — meist auf einem Etikett oder im Handbuch — teile durch 1.000 für Kilowatt und multipliziere mit den Betriebsstunden. Ein 2.000-W-Heizgerät für 3 Stunden ist 2 kW × 3 h = 6 kWh. Die großen Verbraucher sind alles, was Wärme oder Kälte erzeugt: Elektroheizung, Warmwasser, Ofen, Wasserkocher, Trockner und Klimaanlage stellen die kleine Elektronik, um die du dir Sorgen machst, in den Schatten.
Die Grundgebühr
Selbst wenn du gar keinen Strom verbraucht hast, berechnen die meisten Tarife eine feste Tagesgebühr — die Grundgebühr — für den Erhalt von Netzanschluss und Zähler. Sie ist meist ein kleiner Betrag pro Tag, summiert sich aber über einen Abrechnungszeitraum und ist der Grund, warum eine Rechnung mit sehr wenig Verbrauch nie ganz null ist. Beim Tarifvergleich schau auf beide Zahlen: ein niedriger Einheitspreis mit hoher Grundgebühr kann bei wenig Verbrauch mehr kosten als umgekehrt.
Wie du sie senkst
Da die Rechnung von den größten Lasten getrieben wird, ist dort der Ansatz. Heizen und Kühlen, Warmwasser und der Ofen sind die Hebel, die zählen — das Thermostat ein Grad runterzudrehen oder Duschen zu kürzen bringt mehr als Ladegeräte auszustecken. Über den Verbrauch hinaus kann ein günstigerer Tarif oder ein Niedertarif für Wäsche und Geschirr den Preis pro kWh senken. Effiziente Geräte und weniger Standby helfen am Rand. Arbeite von oben nach unten, von den größten Verbrauchern, und die Ersparnis folgt.
Mit unserem eigenen Rechner durchgerechnet
Stromrechnung-Rechner
Eingaben
- Verbrauch (kWh)
- 90
- Preis pro kWh
- 0,11 €
Ergebnis
- Geschätzte Rechnung
- 9,90 €
Diese Zahlen stammen aus dem Rechner unten, sie sind nicht von Hand eingetragen — sie werden bei jeder Änderung des Tools neu berechnet.
Mit eigenen Zahlen nachrechnen →Häufige Fragen
- Wie schätze ich meine Stromrechnung?
- Multipliziere die verbrauchten kWh mit dem Preis pro kWh, dann addiere die Grundgebühr.
- Was ist eine kWh?
- Eine Energieeinheit: 1.000 Watt für eine Stunde.
- Was verbraucht zu Hause am meisten Strom?
- Meist Heizung, Warmwasser, Ofen und Klimaanlage.
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Quellen
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