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Wie du die Mausempfindlichkeit über Spiele hinweg gleich hältst

Veröffentlicht am 13.4.2026 · 4 Min. Lesezeit · Alltags-Rechner

Daniel Okonkwo

Daniel OkonkwoFront-end-Entwickler und Tech-Redakteur bei OneKitly

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Anhand von 2 Quellen geprüft

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Kurz gesagt

Rechne über das Verhältnis der Yaw-Werte beider Spiele um — die Grad, um die sich die Sicht pro Mauszählschritt dreht. Neue Empfindlichkeit = alte Empfindlichkeit × (altes Yaw ÷ neues Yaw). Counter-Strike dreht bei Empfindlichkeit 1 um 0,022 Grad pro Schritt, Valorant um 0,07: Eine Counter-Strike-Empfindlichkeit von 2 wird also zu 2 × 0,022 ÷ 0,07 = 0,63 in Valorant. Prüfe das Ergebnis mit Zentimetern pro 360-Grad-Drehung, denn das ist in jedem Spiel dieselbe körperliche Bewegung: cm/360 = 360 × 2,54 ÷ (Yaw × Empfindlichkeit × DPI). Bei 800 DPI und Counter-Strike-Empfindlichkeit 2 sind das 914,4 ÷ 35,2 = 26 cm pro voller Drehung.

Jedes Spiel nutzt eine andere Empfindlichkeitsskala. Rechne über das Yaw-Verhältnis um, prüfe mit Zentimetern pro 360-Grad-Drehung und behalte das Muskelgedächtnis, das dich Monate gekostet hat.

Warum dieselbe Zahl Verschiedenes bedeutet

Eine Maus meldet Zählschritte, keine Strecke: Bei 800 DPI sendet sie 800 Schritte pro Zoll Bewegung. Jedes Spiel legt dann fest, wie viele Sichtgrade ein Schritt bringt — eine Konstante namens Yaw. Da jede Engine ihre eigene wählte, dreht eine Empfindlichkeit von 2 in einem Spiel um 0,044 Grad pro Schritt und in einem anderen um 0,14 — derselbe Reglerwert, dreifache Drehung.

Deshalb vergleicht auch eDPI — DPI mal Ingame-Empfindlichkeit — nur Spieler innerhalb desselben Spiels. Ein eDPI von 1600 in Counter-Strike und ein eDPI von 1600 in einem anderen Titel beschreiben völlig verschiedene Handbewegungen; Pro-Einstellungen spieleübergreifend allein per eDPI zu vergleichen ist sinnlos.

Zentimeter pro 360 ist die Einheit, die reist

Die Strecke pro voller Drehung beschreibt, was dein Arm tatsächlich tut, und ist damit über alle Spiele, DPI-Werte und Engines hinweg vergleichbar. Die Formel lautet cm/360 = 360 × 2,54 ÷ (Yaw × Empfindlichkeit × DPI). Für Counter-Strike bei 800 DPI und Empfindlichkeit 2: Der Nenner ist 0,022 × 2 × 800 = 35,2, und 914,4 ÷ 35,2 ergibt 26 cm.

Als grobe Karte der Spielstile: unter etwa 20 cm pro Drehung ist Handgelenkszielen, 20 bis 40 cm der Bereich der meisten kompetitiven Spieler, und jenseits von 45 cm liegt Armzielen mit niedriger Empfindlichkeit, das ein großes Mauspad braucht. Wer seine Zahl kennt, sieht sofort, ob die Einstellungen eines Profis überhaupt auf den eigenen Schreibtisch passen.

Sichtfeld, Zielfernrohre und die zwei Dinge, die Umrechnung nicht löst

Das Yaw-Verhältnis gleicht die Drehung exakt an, doch die gefühlte Geschwindigkeit hängt auch vom Sichtfeld ab: Bei weiterem FOV bewegt dieselbe Drehung Objekte über weniger Bildschirm, ein identisches cm/360 kann sich also langsamer anfühlen. Änderst du FOV und Spiel gleichzeitig, ändere eines, gewöhne dich daran und fasse erst dann das andere an.

Zielfernrohr- und Zoomansichten haben eigene Multiplikatoren, und manche Spiele skalieren sie mit der Zoomstufe, andere nicht — prüfe die Zielfernrohr-Empfindlichkeit separat, nachdem du den Hüftschuss-Wert umgerechnet hast. Und keine Umrechnung übersteht Mausbeschleunigung: Fügt das Betriebssystem oder der Treiber sie hinzu, erzeugt dieselbe physische Strecke je nach Bewegungstempo unterschiedliche Drehungen, und stabiles Muskelgedächtnis wird unmöglich.

Mit unserem eigenen Rechner durchgerechnet

Spiel-Sensitivitäts-Konverter

Eingaben

Ausgangsspiel
valorant
Ausgangs-Sensitivität
4
Ausgangs-DPI
1.600
Zielspiel
valorant
Ziel-DPI (0 = wie Quelle)
5

Ergebnis

Ziel-Sensitivität
1.280
cm / 360°
2,041
Zoll / 360°
0,804

Diese Zahlen stammen aus dem Rechner unten, sie sind nicht von Hand eingetragen — sie werden bei jeder Änderung des Tools neu berechnet.

Mit eigenen Zahlen nachrechnen

Häufige Fragen

Soll ich DPI oder Ingame-Empfindlichkeit ändern?
Stelle die DPI einmal auf einen Wert, den dein Sensor gut verarbeitet, meist 800 oder 1600, und regle danach im Spiel. Feste DPI bedeutet, dass sich pro Spiel nur eine Zahl ändert und die Zeigergeschwindigkeit auf dem Desktop gleich bleibt — eine Sache weniger zum Neulernen.
Ist eine niedrigere Empfindlichkeit besser zum Zielen?
Niedrigere Empfindlichkeit gibt feinere Kontrolle pro Zentimeter Bewegung, kostet aber Drehgeschwindigkeit und Platz. Die meisten kompetitiven Spieler liegen als Kompromiss zwischen 20 und 40 cm pro Drehung. Weit wichtiger als der genaue Wert ist, ihn lange genug konstant zu halten, um Muskelgedächtnis aufzubauen.
Warum fühlt sich meine umgerechnete Empfindlichkeit trotzdem falsch an?
Meist eines von vier Dingen: irgendwo noch aktive Mausbeschleunigung, ein anderes Sichtfeld, ein nicht umgerechneter Zielfernrohr-Multiplikator oder eine geänderte Abtastrate beziehungsweise Unterlage. Prüfe in dieser Reihenfolge — Beschleunigung ist am häufigsten und am leichtesten zu übersehen.

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