Die Liquidität zweiten Grades entfernt die Vorräte, weil Vorräte das Umlaufvermögen sind, das sich womöglich nicht in Geld verwandelt. Zwei Unternehmen mit identischer Liquidität dritten Grades können beim zweiten Grad um das Fünffache auseinanderliegen — und beide Kennzahlen bleiben blind für das, was Zahlungen wirklich verhindert: den Zeitpunkt.
Das EBITDA rechnet die beiden Kosten wieder hinzu, die sich zwischen Unternehmen am stärksten unterscheiden — genau das macht es vergleichbar und genau das schmeichelt jedem, der viel Anlagevermögen besitzt. Hier ist dieselbe Ergebnisrechnung bis nach unten durchgezogen, samt der Ersatzinvestitionsschwelle, die die Kennzahl nie zeigt.
Die Marge misst am Verkaufspreis, der Aufschlag an den Kosten. Sie beschreiben denselben Gewinn von zwei Enden her, sind nie gleich, und wer den einen für den anderen liest, verliert klammheimlich ein großes Stück Rohertrag.