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Camille Laurent

Artikel von Camille Laurent

Redakteurin Finanzen · Profil ansehen

· 11 Min. Lesezeit

Der virale Koeffizient und warum ein K über 1 fast nie vorkommt

K ist Einladungen je Nutzer mal Konversionsrate einer Einladung — zwei kleine Zahlen, multipliziert. Unter 1 ist die Schleife ein endlicher Multiplikator von 1/(1−K), und die Zykluszeit entscheidet, welche Schleife wirklich gewinnt.

· 11 Min. Lesezeit

Lineare gegen degressive Abschreibung

Beide Methoden schreiben exakt dieselbe Summe ab. Nur der Zeitpunkt unterscheidet sich — und Zeitpunkte sind Geld wert. Ein vollständiger Jahresplan für eine Anlage, das Kreuzungsjahr, die Umstellung auf die lineare Methode und der Barwert der Steuerstundung, gerechnet zu 8 %.

· 9 Min. Lesezeit

Was ein Influencer-Einnahmenrechner wirklich schätzt

Diese Rechner multiplizieren Follower mit einem angenommenen Tausenderpreis — ein CPM-Modell unter anderem Namen, und jeder Wert hinter diesem Preis ist eine Annahme, die sie nie zeigen.

· 11 Min. Lesezeit

FIFO gegen LIFO: was sich wirklich ändert und was nicht

FIFO und LIFO sind Annahmen darüber, welche Kosten du einem Verkauf zuordnest, nicht darüber, welcher Karton das Lager verlässt. Bei identischen Einkäufen und Verkäufen verschieben sie Wareneinsatz, Bestand, Gewinn und Steuer — aber der operative Cashflow vor Steuern ist auf den Cent gleich.

· 10 Min. Lesezeit

Der Cash Conversion Cycle: die Zahl, die erklärt, warum dir das Geld ausgeht

CCC = DIO + DSO − DPO. Es ist die Zahl der Tage, in denen dein Geld nicht in deiner Hand ist, und der Grund, warum einem profitablen, wachsenden Unternehmen das Geld ausgeht. Von Anfang bis Ende durchgerechnet, samt dem Fall des negativen Zyklus, der Lieferanten zum billigsten Kreditgeber macht.

· 11 Min. Lesezeit

Die Wurzelformel der optimalen Bestellmenge — und wo sie aufhört zu stimmen

Die optimale Bestellmenge = √(2DS/H) wägt Bestellkosten gegen Lagerkosten ab. Ihre nützlichste Eigenschaft ist, wie flach die Kostenkurve rund um das Optimum verläuft — und ihre vier Bruchstellen sind Mengenrabatte, unregelmäßige Nachfrage, eine endliche Nachlieferrate und die beiden Größen, die niemand messen kann.

· 12 Min. Lesezeit

WACC erklärt — und warum die Zahl vor allem eine Annahme ist

WACC = E/V × Re + D/V × Rd × (1 − T). Der Steuerschild macht Fremdkapital wirklich billiger, und die Eigenkapitalkosten kommen aus dem CAPM — dessen Beta und Marktrisikoprämie Schätzungen sind, die das Ergebnis um ganze Prozentpunkte und die Bewertung um ein Viertel verschieben.

· 11 Min. Lesezeit

Liquidität dritten Grades gegen Liquidität zweiten Grades — und was beide verschweigen

Die Liquidität zweiten Grades entfernt die Vorräte, weil Vorräte das Umlaufvermögen sind, das sich womöglich nicht in Geld verwandelt. Zwei Unternehmen mit identischer Liquidität dritten Grades können beim zweiten Grad um das Fünffache auseinanderliegen — und beide Kennzahlen bleiben blind für das, was Zahlungen wirklich verhindert: den Zeitpunkt.

· 11 Min. Lesezeit

EBITDA: was es absichtlich weglässt

Das EBITDA rechnet die beiden Kosten wieder hinzu, die sich zwischen Unternehmen am stärksten unterscheiden — genau das macht es vergleichbar und genau das schmeichelt jedem, der viel Anlagevermögen besitzt. Hier ist dieselbe Ergebnisrechnung bis nach unten durchgezogen, samt der Ersatzinvestitionsschwelle, die die Kennzahl nie zeigt.