Kindesunterhalt ist ein geteilter Bedarf, kein Anteil eines Gehalts
Veröffentlicht am 8.4.2026 · 12 Min. Lesezeit · Finanz-Rechner
Camille Laurent — Redakteurin Finanzen bei OneKitly
Steuern · Privatfinanzen
Anhand von 7 Quellen geprüft
Das in den meisten US-Bundesstaaten verwendete Income-Shares-Modell fragt nicht, was ein Elternteil zahlen soll. Es fragt, was beide zusammen für die Kinder ausgegeben hätten, verteilt diesen Betrag nach Einkommen und passt ihn an die Betreuungszeit an. Deutschland rechnet anders und strenger: der Bedarf des Kindes steht in einer Tabelle, und das Einkommen des barunterhaltspflichtigen Elternteils sucht nur die Zeile aus. § 1612a BGB definiert den Mindestunterhalt als 87, 100 und 117 Prozent des steuerfrei zu stellenden sächlichen Existenzminimums, gestaffelt nach den Altersstufen 0 bis 5, 6 bis 11 und ab 12; § 1 der Mindestunterhaltsverordnung beziffert ihn ab dem 1. Januar 2026 auf 486, 558 und 653 €. Die Düsseldorfer Tabelle mit Stand 1. Januar 2026 nimmt genau diese Beträge als erste Einkommensgruppe und staffelt darüber in vierzehn weiteren Stufen bis 200 Prozent. Beispiel: 3 700 € bereinigtes Nettoeinkommen, zwei Kinder von 8 und 14 Jahren. Das ist Gruppe 5 (3 301 bis 3 700 €, 120 Prozent), also 670 € und 784 € Bedarf, zusammen 1 454 €. Nach § 1612b BGB ist das hälftige Kindergeld anzurechnen, bei 259 € Kindergeld (§ 66 EStG) also je 129,50 €, und der Zahlbetrag beträgt 540,50 € und 654,50 €, zusammen 1 195 €. Der Bedarfskontrollbetrag dieser Gruppe liegt bei 2 050 €; hier bleiben 2 505 €, die Einstufung hält also.
Die Düsseldorfer Tabelle ab 1. Januar 2026 beginnt mit dem gesetzlichen Mindestunterhalt von 486, 558 und 653 € und staffelt bis 200 Prozent. Bei 3 700 € netto und Kindern von 8 und 14 Jahren: 670 € und 784 € Bedarf, 1 195 € Zahlbetrag.
Die Frage, die die Formel beantwortet
Fast jeder Streit über Kindesunterhalt ist in Wahrheit ein Streit darüber, was gemessen wird. Income Shares misst die Kosten der Kinder und teilt sie dann; ein Prozentmodell misst die Leistungsfähigkeit des Zahlenden und nimmt eine Scheibe davon; die deutsche Tabelle misst den Bedarf des Kindes und lässt das Einkommen nur eine Zeile auswählen. Das sind drei verschiedene Fragen, und sie liefern für dieselbe Familie verschiedene Zahlen — deshalb wirkt ein Betrag im einen System großzügig und im anderen lächerlich. Bevor du über die Zahl streitest, finde heraus, welche Frage dein System stellt: die Argumente, die die Antwort bewegen, sind jeweils andere.
Die Income-Shares-Antwort hat eine Eigenschaft, die auch dort lohnt, wo sie nicht gilt: sie ist nicht linear im Einkommen. In Michigans Tabelle beträgt die gemeinsame Verpflichtung für zwei Kinder 38,10 Prozent des Gesamteinkommens auf der untersten Stufe und 22,69 Prozent auf der obersten, mit einem Grenzsatz, der mit steigendem Einkommen von 37,92 auf 16,16 Prozent fällt. Eine Familie mit doppeltem Einkommen gibt nicht doppelt so viel für die Kinder aus, und die Tabelle stammt aus Ausgabenerhebungen, die das belegen. Genau dieselbe Idee steckt in der deutschen Tabelle, nur anders verpackt: dort steigt der Bedarf in fünfzehn Stufen langsamer als das Einkommen.
Übernachtungen sind Geld, und der Exponent sagt wie viel
Michigans Betreuungszeit-Ausgleich ist keine lineare Gutschrift. Er gewichtet die Grundverpflichtung jedes Elternteils mit den Übernachtungen des anderen hoch 2,5, was die Gutschrift für die ersten Zusatznächte sehr klein und die nahe der Gleichverteilung sehr groß macht. Deutschland kennt diese Kurve nicht. Das Residenzmodell unterstellt, dass ein Elternteil betreut und der andere bar zahlt (§ 1606 Abs. 3 Satz 2 BGB), und erst ein echtes Wechselmodell mit annähernd hälftiger Betreuung führt dazu, dass beide barunterhaltspflichtig werden und der Bedarf um die Mehrkosten zweier Haushalte erhöht wird. Zwischen erweitertem Umgang und Wechselmodell gibt es also keine Rutsche, sondern eine Schwelle — und über deren Überschreiten wird entsprechend hart gestritten.
Die praktische Lehre überlebt die Arithmetik. In jedem System ist eine Änderung des Betreuungsmodells eine Änderung beim Geld, und beide Verhandlungen sind dieselbe Verhandlung. Einen Umgangsplan zu vereinbaren, ohne ihn zu bepreisen, führt zu einem Titel, der zum tatsächlich gelebten Alltag nicht mehr passt. Bepreist dein System Zeit in Stufen statt in einer Kurve, finde heraus, wo genau die Schwelle liegt; bepreist es sie in einer Kurve, frag den Rechner, was eine zusätzliche Nacht alle vierzehn Tage wert ist, bevor du sie abgibst oder verlangst.
Bei den Zuschlägen wird in Wahrheit gestritten
Der Grundbedarf deckt die gewöhnlichen Kosten eines Kindes: Essen, Wohnen, Kleidung, Alltagsfahrten. Er deckt weder Kinderbetreuung noch Krankenversicherungsbeiträge noch außergewöhnliche Arztkosten, und im Income-Shares-Modell kommt jede dieser Positionen gesondert hinzu und wird nach Einkommensanteil verteilt, nicht halbiert. In Deutschland heißt dieselbe Sache Mehrbedarf und Sonderbedarf: die Düsseldorfer Tabelle sagt ausdrücklich, dass in den Bedarfssätzen keine Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung und keine Studiengebühren enthalten sind, und Mehrbedarf wie Kita-Beiträge oder Nachhilfe wird zusätzlich und quotal nach den Einkommen beider Eltern getragen. Wer im Vergleich nur den Tabellenbetrag regelt, regelt den kleineren Teil des Streits.
Hier steckt ein zweiter struktureller Punkt. Kindergeld ist, wo es existiert, kein Bonus obendrauf: es wird auf den Bedarf des Kindes angerechnet, bevor überhaupt jemand zahlt. § 1612b BGB sagt es klar — das auf das Kind entfallende Kindergeld ist zur Deckung seines Barbedarfs zu verwenden, zur Hälfte, wenn ein Elternteil seine Unterhaltspflicht durch Betreuung erfüllt, sonst in voller Höhe. Bei 259 € Kindergeld nach § 66 EStG wird aus dem Tabellenbedarf von 670 und 784 € im Beispiel ein Zahlbetrag von 540,50 und 654,50 €. Dieselbe Anrechnung erklärt übrigens den Unterhaltsvorschuss: nach § 2 UhVorschG entspricht die Leistung dem Mindestunterhalt abzüglich des Kindergeldes für ein erstes Kind, also 227, 299 und 394 € in den drei Altersstufen ab 2026 — für die dritte Stufe unter zusätzlichen Voraussetzungen.
Der Sockel, und was darunter geschieht
Jedes System hat eine Regel für Eltern, die nicht zahlen können. Michigans ist ausdrücklich: wer höchstens 1 255,00 Dollar im Monat verdient, schuldet 10 Prozent seines Einkommens und nicht mehr, und zwischen dieser Schwelle und dem Punkt, an dem die gewöhnliche Formel weniger ergäbe, lässt eine Übergangsgleichung die Verpflichtung je nach Kinderzahl mit 50 bis 70 Cent je zusätzlichem Dollar anwachsen. In Deutschland heißt derselbe Gedanke Selbstbehalt: die Düsseldorfer Tabelle setzt ihn gegenüber minderjährigen Kindern mit 1 200 € für den nicht erwerbstätigen und 1 450 € für den erwerbstätigen Pflichtigen an, jeweils einschließlich eines Wohnkostenanteils von bis zu 520 €. Darunter wird nicht gekürzt, sondern es beginnt die Mangelfallberechnung.
Unterhalb des Sockels lautet die ehrliche Feststellung: keine Formel erzeugt Geld, das es nicht gibt, und ein nomineller Titel, der nicht bezahlt werden kann, richtet mehr Schaden an als ein realistischer. Er häuft Rückstände an, löst Vollstreckung aus und kann in Pfändungen münden, die die Zahlungsfähigkeit selbst untergraben. Liegt deine Akte nahe am Sockel, ist die nützliche Arbeit die genaue Dokumentation von Einkommen und unabweisbaren Kosten — nicht der Streit über die Tabelle, denn dort wird die Entscheidung nicht fallen.
Wie du eine Akte so vorbereitest, dass die Zahl hält
Welches System auch gilt, vier Unterlagen leisten das meiste. Ein Zwölfmonatsnachweis des Einkommens beider Eltern samt variabler Bestandteile, denn eine Formel, die man mit einem guten Monat füttert, erzeugt einen Titel, der zwölf schlechte überlebt. Ein Kalender der Übernachtungen, wie sie tatsächlich gelebt werden, nicht wie sie tituliert sind, denn genau das misst der Ausgleich. Eine aufgeschlüsselte Liste der echten Kosten des Kindes — Kita, Versicherung, Arzt, Schule, Aktivitäten — mit Belegen, denn das macht aus einem Mehrbedarf eine bezifferte Zeile. Und eine Aufstellung aller bezogenen Familienleistungen, weil die Systeme, die sie anrechnen, das auch ohne deine Erwähnung tun.
Rechne dann zweimal: einmal mit den heutigen Tatsachen und einmal mit denen, die du in zwei Jahren erwartest. Titel sind überall abänderbar, aber eine Abänderung kostet Zeit und Geld, und es überlebt meist die Fassung, die den offensichtlichen Wechsel vorweggenommen hat — ein Kind, das eingeschult wird und die Kita verlässt, ein Elternteil, der wieder voll arbeitet, eine Altersstufe, die eine Stufe höher rückt. Die Abänderungsklausel vorab in die Vereinbarung zu schreiben ist billiger, als sie später zu erstreiten, und es ist das Nützlichste, wobei dir der Rechner helfen kann.
| System | Was die Formel als Eingabe nimmt | Wer sie veröffentlicht, und wie oft sie sich ändert |
|---|---|---|
| Vereinigte Staaten — Income Shares (rund 41 Bundesstaaten, hier Michigan) | Die Einkommen beider Eltern, addiert; die Zahl der Kinder; die Übernachtungen bei jedem; Kinderbetreuung, Krankenversicherungsbeiträge und außergewöhnliche Arztkosten, jeweils nach Einkommensanteil verteilt | Jeder Bundesstaat in seinem eigenen Formelhandbuch, mit einem Tabellenanhang in eigenem Rhythmus. Michigans Tabellen werden mit einem Preisindex und einer Armutsgrenze neu unterlegt |
| Frankreich — table de référence | Allein das Einkommen des zahlenden Elternteils, abzüglich eines Existenzminimums; dann ein Prozentsatz je Kind, der mit der Kinderzahl sinkt und mit dem Umfang des Umgangsrechts nochmals sinkt (reduziert, klassisch, Wechselmodell) | Das Justizministerium im offiziellen Rechner justice.fr. Sie ist ausdrücklich indikativ und bindet niemanden; das Existenzminimum folgt einer Sozialleistungsgrenze und wird angepasst |
| Deutschland — Düsseldorfer Tabelle | Die Altersstufe des Kindes und das bereinigte Nettoeinkommen des Pflichtigen, das eine von fünfzehn Zeilen auswählt. Die erste Zeile ist der gesetzliche Mindestunterhalt; die übrigen sind 105 bis 200 Prozent davon. Anschließend wird das Kindergeld angerechnet, beim Minderjährigen zur Hälfte | Das Oberlandesgericht Düsseldorf nach Koordinierung mit allen Oberlandesgerichten, im Regelfall zum 1. Januar. Die erste Zeile setzt eine Bundesverordnung in eigenem Zweijahresrhythmus — Sockel und Stufen können sich also zu verschiedenen Terminen bewegen |
| Spanien — Verhältnismäßigkeit, mit Orientierungstabellen | Artikel 146 des Código Civil: die Mittel des Zahlenden und die Bedürfnisse des Empfängers, mehr an Vorgabe gibt es nicht. Die Orientierungstabellen des Justizrats ergänzten einen Grundbetrag aus beiden Einkommen und der Kinderzahl, korrigiert um regionale und kommunale Kostenindizes | Der Consejo General del Poder Judicial. Zum Zeitpunkt der Abfassung meldet seine Seite, der Abschnitt befinde sich in Überarbeitung und es stünden keine Informationen zur Verfügung — es gibt also keine geltende Tabelle zu zitieren, und wer eine zitiert, zitiert eine zurückgezogene Fassung |
| Italien — Artikel 337-ter Codice civile | Fünf benannte Kriterien: der gegenwärtige Bedarf des Kindes, der beim Zusammenleben mit beiden Eltern genossene Lebensstandard, die Zeit bei jedem, die wirtschaftlichen Mittel beider und der wirtschaftliche Wert der übernommenen Haushalts- und Betreuungsaufgaben | Niemand veröffentlicht eine Tabelle. Manche Gerichte verbreiten interne Leitlinien, doch maßgeblich ist das Urteil, und es muss zu allen fünf Kriterien begründen — weshalb Belege über die tatsächlichen Ausgaben mehr leisten als jede Tabelle |
| Portugal — Verhältnismäßigkeit plus Staatsgarantie | Artikel 2004 des Código Civil: die Mittel dessen, der leisten muss, und der Bedarf dessen, der empfangen soll. Artikel 1905 verortet den Betrag in der Vereinbarung oder Entscheidung über die elterliche Sorge, und sein Absatz 2 verlängert ihn über die Volljährigkeit hinaus, solange die Ausbildung läuft | Die Gerichte, Fall für Fall. Beziffert ist das Auffangnetz: der Fundo de Garantia de Alimentos Devidos a Menores zahlt anstelle des säumigen Elternteils, gedeckelt je Kind und einkommensgeprüft, beides in Einheiten des Indexante dos Apoios Sociais, der angepasst wird |
Häufige Fragen
- Bedeutet Wechselmodell, dass niemand Unterhalt zahlt?
- Nein, und das ist das häufigste Missverständnis. Gleiche Zeit nimmt den größten Teil des Transfers weg, aber nicht alles, sobald die Einkommen auseinanderliegen, denn der Lebensstandard des Kindes sollte nicht davon abhängen, in welchem Haus es diese Woche ist. Im echten Wechselmodell werden beide Eltern barunterhaltspflichtig, der Bedarf steigt um die Mehrkosten zweier Haushalte, und der Ausgleich richtet sich nach dem Verhältnis der Einkommen. Zeit und Geld sind zwei getrennte Größen, und nur eine davon wurde angeglichen.
- Welches Einkommen zählt — brutto, netto oder etwas anderes?
- Das hängt vom System ab, und der Unterschied ist groß. Amerikanische Formeln gehen von einem definierten „Netto“ aus, das alle Einkünfte aus allen Quellen addiert und eine festgelegte Liste von Abzügen wieder abzieht — weder Brutto noch Auszahlungsbetrag. Die französische Tabelle nimmt das tatsächlich zugeflossene Einkommen. Die Düsseldorfer Tabelle nimmt ein bereinigtes Nettoeinkommen, von dem berufsbedingte Aufwendungen und bestimmte Verbindlichkeiten bereits abgezogen sind, bevor man die Zeile sucht. Das entscheidende Wort ist in allen Fällen „definiert“: die Zahl stammt aus einer Liste in der Leitlinie, nicht aus der Gehaltsabrechnung.
- Zahlt man noch, wenn das Kind achtzehn wird?
- Sehr oft ja, und die Volljährigkeit ist selten der erwartete Schalter. In den meisten Systemen folgt die Pflicht der Ausbildung und der Selbständigkeit, nicht einem Geburtstag. Die Düsseldorfer Tabelle hat eine vierte Altersspalte ab 18 und setzt für ein Kind, das nicht bei seinen Eltern wohnt, in der Regel einen eigenen Bedarf von 990 € monatlich an, darin bis zu 440 € Warmmiete — und sie sagt ausdrücklich, dass darin weder Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge noch Studiengebühren enthalten sind. Wohnt das volljährige Kind bei einem Elternteil, bemisst sich der Unterhalt nach der vierten Altersstufe der Tabelle.
- Können wir den Betrag einfach untereinander vereinbaren?
- Ihr könnt euch einigen, und in allen genannten Systemen ist die Einigung der normale und bevorzugte Weg — aber eine Vereinbarung, die nicht gebilligt, protokolliert oder in der von eurem Recht verlangten Form errichtet ist, ist meist nicht vollstreckbar, und Nichtvollstreckbarkeit ist genau die Eigenschaft, die man in einem Versprechen über fünfzehn Jahre nicht haben will. Zwei weitere Hinweise. Erstens verbieten die meisten Systeme, auf den Mindestunterhalt des Kindes zu verzichten; eine Vereinbarung weit unter dem Sockel hält womöglich nicht. Zweitens schreibt zugleich den Abänderungsmechanismus fest: was gilt bei geänderten Einkommen, bei Schulwechsel, bei geänderter Betreuung. Der billigste Prozess ist der, den die Vereinbarung schon beantwortet hatte.
- Der Rechner nutzt einen einzigen US-Bundesstaat. Nützt mir das?
- Er taugt als Modell des Mechanismus, nicht als Antwort für deinen Fall. Michigan wurde gewählt, weil sein Tarif als Gleichungen statt als sechshundertzeilige Tabelle veröffentlicht ist: Einkommensanteile, Betreuungszeit-Ausgleich und Zuschlagsverteilung lassen sich deshalb exakt statt näherungsweise abbilden — und damit werden die Empfindlichkeiten sichtbar. Lass ihn laufen, um zu sehen, was eine zusätzliche Übernachtung wert ist, wie die gemeinsame Verpflichtung mit steigendem Einkommen abflacht und welchen Anteil die Zuschläge am Ganzen haben. Trage dann diese Fragen, nicht diese Zahlen, an die Leitlinie heran, die deine Akte tatsächlich regiert.
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Dieser Artikel ist erklärend. Er zeigt, wie eine Rechnung funktioniert und was das Ergebnis verändert; er ist keine Finanz-, Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung, weiß nichts über dein Einkommen, deinen Titel, deine Familie oder deinen Versicherungsverlauf und kann dir nicht sagen, was du unterschreiben oder beantragen sollst. Kreditvergaberegeln, Unterhaltsleitlinien, Studiengebühren, Einzahlungsgrenzen und Rentenformeln unterscheiden sich nach Land und werden fast jährlich geändert — jede unten beschriebene Regel ist deshalb vor der Anwendung am geltenden Text zu prüfen. Jeder Geldbetrag ist eine offengelegte Annahme, keine Prognose und kein Angebot. Gib deine eigenen Zahlen in den Rechner ein und hole regulierten Rat ein, bevor du Geld bindest oder einer Vereinbarung zustimmst.
Quellen
- Michigan Courts — 2025 Michigan Child Support Formula Manual — §3.02 base support equations, §3.03(A)(2) parental time offset, §3.04–3.06 medical and child-care allocation
- Ministère de la justice — Justice.fr — Barème des pensions alimentaires : taux par enfant selon l'amplitude du droit de visite, appliqués au revenu du débiteur après déduction du minimum vital
- Bundesministerium der Justiz — Gesetze im Internet — § 1612a BGB (Mindestunterhalt : 87 / 100 / 117 % des sächlichen Existenzminimums) et § 1 Mindestunterhaltsverordnung (486 / 558 / 653 € ab 1. Januar 2026)
- Oberlandesgericht Düsseldorf — Düsseldorfer Tabelle, Stand 1. Januar 2026 — fünfzehn Einkommensgruppen, Bedarfskontrollbeträge, Selbstbehalte
- Bundesministerium der Justiz — Gesetze im Internet — § 1612b BGB (Anrechnung des Kindergeldes), § 66 EStG (Kindergeld 259 €) und § 2 Unterhaltsvorschussgesetz (Leistung = Mindestunterhalt abzüglich des Kindergeldes für ein erstes Kind)
- Consejo General del Poder Judicial — Cálculo de pensiones alimenticias — tablas orientadoras (apartado en proceso de revisión y actualización, sin información disponible)
- Boletín Oficial del Estado — Código Civil español, arts. 93, 142, 146 y 147 — proporcionalidad de los alimentos y competencia del juez para fijar la contribución de cada progenitor
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