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Wie groß sollte dein Notgroschen sein?

Veröffentlicht am 22.9.2025 · 2 Min. Lesezeit · Finanz-Rechner

Camille Laurent

Camille LaurentRedakteurin Finanzen bei Allin

Steuern · Privatfinanzen

Anhand von 2 Quellen geprüft

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Kurz gesagt

Eine gängige Regel: drei bis sechs Monate wesentlicher Ausgaben auf einem leicht zugänglichen Sparkonto halten. Sind deine Pflichtkosten 2.000 € im Monat, sind das 6.000–12.000 €. Ziele auf das obere Ende, wenn dein Einkommen schwankt oder dein Job unsicherer ist, und auf das untere bei stabilem Lohn und wenigen Angehörigen. Beginne mit einem Puffer von 1.000 € und baue dann auf.

Drei bis sechs Monate wesentlicher Ausgaben ist die übliche Regel. Hier steht, wie viele Monate zu dir passen, wo du das Geld hältst und wie du es aufbaust.

Die Drei-bis-sechs-Monate-Regel

Das Standardziel sind drei bis sechs Monate wesentlicher Ausgaben — nicht dein gesamtes Budget, sondern die Pflichtkosten, die bliebe, wenn dein Einkommen ausfiele: Miete oder Hypothek, Essen, Nebenkosten, Transport, Versicherungen und Mindestraten von Schulden. Lass die Extras weg, die du pausieren könntest, wie Essengehen oder Urlaub. Vom Wesentlichen auszugehen hält das Ziel realistisch und erreichbar, und es ist die Summe, die dir in der Krise wirklich Luft verschafft.

Wie viele Monate zu dir passen

Positioniere dich in dieser Spanne nach der Stetigkeit deines Lebens. Neige zu sechs Monaten (oder mehr), wenn dein Einkommen schwankt oder provisionsbasiert ist, du selbstständig bist, der einzige Verdiener, Angehörige hast oder deine Branche anfällig für Entlassungen ist. Drei Monate können reichen bei sicherer, angestellter Doppelverdiener-Stabilität und wenigen Verpflichtungen. Je riskanter dein Einkommen, desto größer das Polster — der Fonds existiert genau für das Unvorhersehbare.

Wo aufbewahren

Ein Notgroschen hat eine Aufgabe: da zu sein, vollständig, sobald du ihn brauchst. Das heißt liquide und sicher halten, nicht Rendite jagen. Ein separates Sparkonto mit Sofortzugriff ist ideal — separat, damit du nicht für Nicht-Notfälle hineingreifst, mit Sofortzugriff, um es am selben Tag zu erreichen. Investiere es nicht in Aktien und sperre es nicht weg: ein Markteinbruch, wenn du plötzlich arbeitslos bist, ist genau der falsche Moment, verkaufen zu müssen.

Wie du ihn aufbaust

Ein paar Monate Ausgaben klingen einschüchternd: fang klein an und automatisiere. Ein erster Meilenstein von rund 1.000 € deckt schon viele kleine Notfälle und verhindert, dass kleine Schocks zu Schulden werden. Richte am Zahltag eine automatische Überweisung ein — selbst ein bescheidener Betrag summiert sich, und wie eine Rechnung behandelt geschieht es ohne Willenskraft. Leite auch unerwartete Geldeingänge hinein, und wenn du den Fonds nutzen musst, mach das Auffüllen zur nächsten Priorität.

Mit unserem eigenen Rechner durchgerechnet

Notgroschen-Rechner

Eingaben

Monatsausgaben
2.000,00 €
Monate Deckung
6

Ergebnis

Zielbetrag
12.000,00 €

Diese Zahlen stammen aus dem Rechner unten, sie sind nicht von Hand eingetragen — sie werden bei jeder Änderung des Tools neu berechnet.

Mit eigenen Zahlen nachrechnen

Häufige Fragen

Wie viel soll ich im Notgroschen haben?
Meist drei bis sechs Monate wesentlicher Ausgaben.
Wo soll ich meinen Notgroschen aufbewahren?
Auf einem separaten, leicht zugänglichen Sparkonto, nicht investiert.
Reicht ein Notgroschen von 1.000 €?
Ein guter Anfang, aber die meisten sollten drei bis sechs Monate an Kosten aufbauen.

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Dies ist eine allgemeine Information, keine Finanzberatung. Der richtige Betrag hängt von deinen Umständen ab; ziehe einen qualifizierten Berater in Betracht.

Quellen

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