Zum Inhalt springen
Allin

Kohlenhydrat-Insulin-Verhältnis-Rechner

Schätze ein Start-KH-Verhältnis aus deiner Tagesgesamtdosis nach der 400/450/500/550-Regel — mit optionalem Mahlzeitenbolus.

Kohlenhydrat-Insulin-Verhältnis-Rechner funktioniert direkt auf dieser Seite — kostenlos, sofort, nichts zu installieren. Es steht in unserem Katalog unter Ernährung, neben Insulin-Sensitivitätsfaktor-Rechner und Alkohol-Kalorien-Rechner.

So funktioniert's

  1. Öffne das Tool — ohne Anmeldung oder Installation.
  2. Gib deine Daten ein oder passe die verfügbaren Optionen an.
  3. Erhalte dein Ergebnis sofort und kopiere oder lade es herunter.

Häufige Fragen

Was ist Kohlenhydrat-Insulin-Verhältnis-Rechner?

Schätze ein Start-KH-Verhältnis aus deiner Tagesgesamtdosis nach der 400/450/500/550-Regel — mit optionalem Mahlzeitenbolus.

Wann brauche ich das konkret?

Einen Startwert für das Kohlenhydratverhältnis gegen die Faustregel prüfen oder das an einer Pumpe oder in einem Schema bereits eingestellte Verhältnis auf Plausibilität prüfen, bevor eine Mahlzeit danach dosiert wird.

Was ist der häufigste Fehler?

Das Ergebnis als Dosis verwenden. Es ist ein Startwert, den ein Behandlungsteam an tatsächlichen Werten nach dem Essen anpasst; das Verhältnis schwankt zudem innerhalb eines Tages, zum Frühstück meist enger. Nichts hier weiß von Krankheit, Bewegung, Hormonen, Injektionsstelle oder aktivem Insulin — von dem also, was darüber entscheidet, wie eine Dosis aussehen soll.

Worin unterscheidet sich Kohlenhydrat-Insulin-Verhältnis-Rechner von Insulin-Sensitivitätsfaktor-Rechner?

Sie liegen nah beieinander, beantworten aber verschiedene Fragen: Insulin-Sensitivitätsfaktor-Rechner ist das richtige, wenn es darum geht, schätze deinen Korrekturfaktor aus der Tagesgesamtdosis nach der 1500/1700/1800/2000-Regel, in mg/dL oder mmol/L — mit optionaler Korrekturdosis. Nimm das, was zu deinem Ausgangspunkt passt — beide sind kostenlos.

Gibt es ein Werkzeug für den nächsten Schritt?

Alkohol-Kalorien-Rechner ist das nächstliegende danach: Addiere die Kalorien eines Abends aus einer Bibliothek von Bieren, Weinen, Spirituosen und Cocktails — inklusive eigenem Getränk.

Was lohnt sich sonst noch daneben offen zu haben?

Kalorienrechner beim Stillen und Kohlenhydrat-Rechner — sie tauchen in derselben Aufgabe oft genug auf, um einen zweiten Tab zu verdienen.

Woher stammen die Daten?

Die 500er-Regel, wie sie in strukturierter Diabetesschulung gelehrt und in den Standardwerken geführt wird (Walsh & Roberts, Using Insulin; ADA Standards of Care, Kapitel zur pharmakologischen Therapie des Typ-1-Diabetes): Verhältnis in Gramm je Einheit = 500 ÷ Tagesgesamtdosis. Das Tool zeigt die verwendete Konstante — 450 für Normalinsulin, 400 für die insulinresistentesten, 550 für die empfindlichsten — denn was die Antwort verschiebt, ist die Wahl der Konstante, nicht die Rechnung. Das sind Faustregeln für einen Startwert, keine Dosierungsanweisung.

Zum Weiterlesen

Alle Ratgeber
ErklärungDas Kohlenhydrat-Insulin-Verhältnis und die Regel, die es schätztDas Verhältnis sagt, wie viele Gramm Kohlenhydrate eine Einheit Insulin abdeckt, und die übliche Startschätzung ist 500 geteilt durch die Tagesgesamtdosis. Hier steht, woher diese Zahl kommt, wie stark sie sich über die Tagesdosen bewegt, warum es eine 450er-Variante gibt und welche drei Dinge sie stillschweigend voraussetzt.ErklärungDer Insulinempfindlichkeitsfaktor und die 1800er-RegelDer Korrekturfaktor sagt, wie weit eine Einheit Insulin die Glucose bewegt, und die klassische Schätzung ist 1800 geteilt durch die Tagesgesamtdosis in mg/dl — oder 100 geteilt durch sie in mmol/l. Das ist dieselbe Regel; hier steht die Rechnung, die es beweist, und warum das Stapeln von Korrekturen der Fehler ist, der wirklich wehtut.ErklärungHbA1c und mittlerer Blutzucker: die vollständige UmrechnungstabelleEin HbA1c von 7 Prozent entspricht einem mittleren Glukosewert von rund 8,5 mmol/L, also 154 mg/dL oder 53 mmol/mol. Hier die ganze Tabelle, die Formeln dahinter und die Fälle, in denen der Wert nicht trägt.ErklärungBlutzucker-Einheiten: mg/dl, mmol/l und warum es beide gibtDer Umrechnungsfaktor ist nicht 18, sondern 18,016 — die molare Masse von Glucose geteilt durch zehn. Hier steht, woher er kommt, welche Länder welche Einheit verwenden und jeder diagnostische Grenzwert in beiden Skalen mit der zugehörigen Leitlinie.Vergleich16/8, 5:2 oder alternierend: die Fastenprotokolle im VergleichFünf Protokolle nebeneinander, was jedes verlangt, und der unbequeme Befund kontrollierter Studien: Bei gleichen Kalorien nimmt man mit Fasten etwa so viel ab wie mit schlichtem Wenigeressen.ErklärungWas Stillen wirklich an Energie kostet — und warum die publizierte Zahl kleiner ist als die MilchDie Milchbildung hat einen berechenbaren Preis: Menge mal Energiedichte, geteilt durch den Wirkungsgrad der Umwandlung. Rechnet man das, kommen rund 675 kcal pro Tag heraus, nicht die zitierten 500. Hier stehen die Herleitung, warum der publizierte Zuschlag bewusst niedriger ist, wie groß die tatsächliche Streuung zwischen Müttern ist, worauf der Wasserbedarf wirklich beruht und warum Kaloriensparen beim Stillen eine klinische Frage ist.