träumen
Verbhäufig in Dialogen
- /[ˈtʁɔɪ̯mən]/
im Schlaf einen Traum haben
Verb
- 1
im Schlaf einen Traum haben
Ich habe gestern Nacht etwas Seltsames geträumt.
„Was hat dir denn geträumt?“ fragte der Teufel. „Mir hat geträumt, ein Marktbrunnen, aus dem sonst Wein quoll, sei versiegt, und es habe nicht einmal Wasser daraus quellen wollen, was ist wohl schuld daran?“ (Aus dem Märchen „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“)
„Seit ich das Extrembergsteigen hinter mir gelassen habe, träume ich nur noch angenehme Träume, auch vom Gehen und Klettern.“
Antonyme- Französisch
- rêver
- Englisch
- dream
- Spanisch
- soñar
- Portugiesisch
- sonhar
- Italienisch
- sognare
- 2
einen tiefen Wunsch (Traum) haben und intensiv daran denken; sich etwas wünschen
Er träumte schon lange von einem eigenen Fahrrad.
„Vierhundert Jahre vor Lilienthal träumte bereits ein anderes Genie davon, sich mit einem Fluggerät durch die Luft zu bewegen.“
„Von einem Großreich träumten nicht nur die Serben.“
Synonymephantasieren - 3
dösen, nicht bei der wesentlichen Sache sein
Du solltest lieber zuhören, nicht träumen.
- 4
Formen
- Infinitiv
- zu träumen, geträumt zu haben
- Präteritum
- träumte
- Partizip I
- träumend
- 3. Person Singular
- er/sie/es träumt, er/sie/es träume, es wird geträumt, es werde geträumt
träumen · im Schlaf einen Traum haben
Träumer · Person, die im Schlaf träumttraumhaft · wie in einem Traum, so unwirklich als ob man träumen würdetraurig · betrübt, niedergeschlagen