Brutto- vs. Nettolohn
Veröffentlicht am 3.11.2025 · 2 Min. Lesezeit · Finanz-Rechner
Camille Laurent — Redakteurin Finanzen bei OneKitly
Steuern · Privatfinanzen
Anhand von 2 Quellen geprüft
Der Bruttolohn ist, was du verdienst, bevor etwas abgezogen wird; der Nettolohn — dein Ausgezahltes — ist, was nach Steuern, Sozialabgaben und weiteren Abzügen auf deinem Konto landet. Bei 3.000 € Bruttomonatsgehalt bekommst du je nach Land und Situation vielleicht rund 2.300 €. Brutto ist die Schlagzahl in einem Angebot; netto ist, wovon du tatsächlich lebst.
Brutto ist, was du verdienst; netto, was bleibt. Hier steht, was dazwischen abgeht, und warum du Angebote nach dem Netto vergleichen solltest.
Was der Bruttolohn ist
Der Bruttolohn ist die volle, vereinbarte Zahl vor allen Abzügen — die Zahl in deinem Vertrag und in einer Stellenanzeige. Ist dein Gehalt „36.000 € im Jahr“ oder „3.000 € im Monat“, ist das brutto. Es ist der Ausgangspunkt, von dem jeder Abzug erfolgt, was es zur richtigen Zahl macht, um die Schlaggröße zweier Gehälter zu vergleichen, aber nicht das Geld, das du ausgeben kannst.
Was der Nettolohn ist
Der Nettolohn ist, was tatsächlich auf deinem Konto ankommt — oft Ausgezahltes genannt. Es ist die Bruttozahl, nachdem Einkommensteuer, Sozial- und Rentenbeiträge, Krankenversicherung und weitere Einbehalte entfernt wurden. Das ist die Zahl, die im Alltag zählt: der Betrag für Miete, Rechnungen, Sparen und alles andere. Fragt jemand „was verdienst du?“, ist die ehrliche Antwort fürs Budget das Netto.
Was dazwischen abgeht
Die Lücke zwischen brutto und netto besteht aus Abzügen und variiert stark nach Land. Die üblichen Teile sind Einkommensteuer, Sozial- oder Rentenbeiträge und Krankenversicherung; mancherorts kommen Arbeitslosen-, Gewerkschafts- oder Zusatzabgaben dazu. Zusammen können sie von rund 20 % bis über 45 % des Brutto ausmachen. Da der Mix zwischen Ländern und Einkommen so unterschiedlich ist, kann dasselbe Bruttogehalt sehr verschieden viel übriglassen.
Warum es beim Vergleich von Angeboten zählt
Zwei Jobs mit demselben Brutto können sehr unterschiedlich zahlen, sobald Abzüge greifen — ein höheres Brutto mit mehr Steuern oder Beiträgen kann netto weniger bringen als ein niedrigeres. Wenn du also Angebote abwägst oder eine Stelle zwischen Ländern vergleichst, rechne beide vor der Entscheidung ins Netto um. Und baue dein Budget aufs Netto, nicht aufs Brutto: nach der Schlagzahl zu planen ist der schnellste Weg, sich mit Miete und Raten zu übernehmen, die du nicht decken kannst.
Mit unserem eigenen Rechner durchgerechnet
Brutto-Netto-Rechner
Eingaben
- Land
- Frankreich
- Bruttojahresgehalt
- 45.000,00 €
- Status (Frankreich)
- Nicht leitend
Ergebnis
- Sozialabgaben
- 9.378,11 €
- Einkommensteuer
- 3.068,08 €
- Netto jährlich
- 32.553,80 €
- Netto monatlich
- 2.712,82 €
Diese Zahlen stammen aus dem Rechner unten, sie sind nicht von Hand eingetragen — sie werden bei jeder Änderung des Tools neu berechnet.
Mit eigenen Zahlen nachrechnen →Häufige Fragen
- Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Nettogehalt?
- Brutto ist vor Abzügen; netto ist, was du nach Steuern und Beiträgen tatsächlich erhältst.
- Wie berechne ich netto aus brutto?
- Ziehe Einkommensteuer und Sozialabgaben ab; die genauen Sätze hängen von Land und Umständen ab.
- Mit welcher Zahl soll ich budgetieren?
- Den Nettolohn, denn das ist das Geld, das tatsächlich auf deinem Konto ankommt.
Artikel, die dich interessieren könnten
Alle Ratgeber →Ähnliche Tools
Dies ist eine allgemeine Information, keine Steuer- oder Finanzberatung. Abzüge variieren nach Land und Situation; prüfe deine Gehaltsabrechnung oder einen qualifizierten Berater für genaue Zahlen.
Quellen
Hast du einen Fehler in diesem Artikel entdeckt?