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Wie viel Haus kann ich mir leisten?

Veröffentlicht am 11.11.2025 · 3 Min. Lesezeit · Finanz-Rechner

Camille Laurent

Camille LaurentRedakteurin Finanzen bei Allin

Steuern · Privatfinanzen

Anhand von 2 Quellen geprüft

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Kurz gesagt

Eine gängige Regel besagt, dass ein Haus höchstens etwa das 3- bis 5-Fache deines Bruttojahreseinkommens kosten sollte und deine gesamte Wohnrate unter 28 % deines Bruttomonatseinkommens bleiben sollte. Bei 4.000 € im Monat deckelt das die Rate bei rund 1.120 €. Anzahlung, andere Schulden und der Zinssatz legen dann den tatsächlich leistbaren Preis fest.

Makler mit Schutzhelmen zeigen Besuchern ein Neubauhaus.
Pavel Danilyuk · Pexels · Pexels

Die Einkommensmultiplikator- und die 28/36-Regel geben dir in Minuten eine Obergrenze. So leitest du aus Einkommen, Schulden und Anzahlung einen leistbaren Preis ab.

Die Einkommensmultiplikator-Regel

Der schnellste Plausibilitätscheck ist ein Vielfaches deines Einkommens: Kreditgeber behandeln seit langem etwa das 3- bis 5-Fache deines Bruttojahresgehalts als die Spanne, die ein Haushalt tragen kann. Verdienst du 60.000 € im Jahr, weist das auf ein Haus zwischen 180.000 € und 300.000 € hin. Es ignoriert Anzahlung und Schulden, ist also nur eine Startobergrenze — sagt aber sofort, ob ein Angebot in deiner Welt oder ein Traum ist.

Die 28/36-Regel

Kreditgeber prüfen deinen monatlichen Cashflow genauer über die 28/36-Regel. Deine Wohnrate — Kredit, Steuern und Versicherung — sollte unter 28 % des Bruttomonatseinkommens bleiben, und alle Schuldenraten zusammen unter 36 %. Bei 4.000 € im Monat sind das 1.120 € für Wohnen und 1.440 € für Gesamtschulden. Frisst ein Autokredit schon 300 €, schrumpft dein Wohnspielraum entsprechend. Das ist meist die bindende Grenze, nicht der Einkommensmultiplikator.

Warum die Anzahlung alles ändert

Zwei Menschen mit demselben Gehalt können sich sehr unterschiedliche Häuser leisten, wenn einer mehr angespart hat. Die Anzahlung deckt nicht nur einen Teil des Preises — sie verkleinert den Kredit, die Monatsrate sinkt, und eine Rate innerhalb der 28-%-Grenze reicht nun für einen höheren Preis. Eine größere Anzahlung vermeidet oft auch eine zusätzliche Hypothekenversicherung und kann einen niedrigeren Zins bringen, was die Rate weiter senkt. Mehr sparen vor dem Kauf ist einer der stärksten Hebel, die du steuerst.

Vergiss nicht die wahren Monatskosten

Der Kredit ist nur ein Teil dessen, was ein Haus jeden Monat kostet. Grundsteuer, Wohngebäudeversicherung, Instandhaltung und — bei einer Wohnung — Hausgeld kommen auf Tilgung und Zinsen obendrauf. Eine grobe Regel: kalkuliere allein für den Unterhalt rund 1 % des Hauswerts pro Jahr. Ein Preis, der auf die Kreditrate leistbar wirkt, kann die 28-%-Regel still sprengen, sobald diese dazukommen — rechne sie also vor der Entscheidung mit ein.

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Häufige Fragen

Wie viel Haus kann ich mir mit 50.000 € im Jahr leisten?
Etwa 150.000–250.000 €, je nach Anzahlung, anderen Schulden und Zinssatz.
Was ist die 28/36-Regel?
Halte die Wohnkosten unter 28 % des Bruttomonatseinkommens und alle Schuldenraten unter 36 %.
Beeinflusst meine Anzahlung, wie viel ich mir leisten kann?
Ja — eine größere Anzahlung senkt Kredit und Monatsrate, du kannst dir also einen höheren Preis leisten.

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Dies ist eine allgemeine Information, keine Finanzberatung. Die Leistbarkeit hängt von deiner Gesamtsituation und den Kriterien des Kreditgebers ab; ziehe vor einer Kreditaufnahme einen qualifizierten Berater hinzu.

Quellen

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