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Fixkostendeckungsgrad-Rechner (FCCR)

Der Fixkostendeckungsgrad erweitert die Zinsdeckung um Leasing und andere Fixkosten: (EBIT + Fixkosten) ÷ (Fixkosten + Zinsen). Wechsle in den EBITDA-Modus, um Abschreibungen zurückzurechnen, und ergänze die um den Steuersatz hochgerechnete Tilgung, wenn ein Kreditvertrag den FCCR so definiert. Kreditgeber verlangen oft mindestens 1,25.

Schuldendienstdeckungsgrad-Rechner (DSCR)Der DSCR — Nettobetriebsergebnis ÷ gesamter Schuldendienst — zeigt Kreditgebern, ob eine Immobilie oder ein Unternehmen genug erwirtschaftet, um seine Raten zu decken. Ein DSCR von 1,25 bedeutet 25 % mehr Einkommen als fällige Schuld — das Niveau, das die meisten Gewerbekreditgeber verlangen. Unter 1,0 deckt der Cashflow die Schuld nicht.Zinsdeckungsgrad-Rechner (ICR)Der Zinsdeckungsgrad — EBIT ÷ Zinsaufwand — zeigt, wie bequem der operative Gewinn die Fremdkapitalzinsen deckt. Analysten nutzen oft eine EBITDA-Variante, die Abschreibungen zurückrechnet und eine cashflow-basierte Sicht desselben Puffers liefert. Werte unter 1,5 gelten als riskant.Verschuldungsgrad-Rechner (Schulden/Aktiva)Der Verschuldungsgrad — Gesamtverbindlichkeiten ÷ Gesamtvermögen, in Prozent — zeigt, welcher Anteil der Aktiva fremdfinanziert ist. Ein Verhältnis von 40 % bedeutet, Gläubiger finanzieren 40 % der Aktiva und die Eigentümer den Rest. Eine zentrale Solvenzkennzahl, verschieden von der Schulden-Einkommens-Quote bei Privatkrediten.Verschuldungsgrad-RechnerBerechne den Verschuldungsgrad eines Unternehmens aus Schulden und Eigenkapital.Anlagenumschlag-RechnerWie effizient ein Unternehmen sein Anlagevermögen für Umsatz nutzt: Nettoumsatz ÷ durchschnittliches Nettoanlagevermögen. Ein höheres Verhältnis heißt, jeder Euro Anlage erzeugt mehr Umsatz. Gib den Durchschnitt ein, oder Anfangs- und Endwerte.Liquiditätsgrad-3-RechnerBerechne den Liquiditätsgrad aus Umlaufvermögen und kurzfristigen Verbindlichkeiten.Liquiditätsgrad-2-RechnerBerechne den Acid-Test, ohne Vorräte im Umlaufvermögen.Eingesetztes-Kapital-RechnerDas eingesetzte Kapital — das gesamte Kapital zur Gewinnerzeugung — nach einer der drei Standardmethoden: Gesamtvermögen minus kurzfristige Verbindlichkeiten, Anlagevermögen plus Working Capital, oder Eigenkapital plus langfristige Verbindlichkeiten. Mit Betriebsergebnis (EBIT) auch die Kapitalrendite (ROCE).

Der Fixkostendeckungsgrad-Rechner (FCCR) macht aus Ergebnisbasis, EBIT (Betriebsgewinn), Abschreibungen (EBITDA-Modus), Leasing / Fixkosten, Zinsaufwand, Tilgung (optional), Steuersatz (Tilgung hochrechnen) sofort und kostenlos Fixkostendeckung (×), Verfügbares Ergebnis für Fixkosten, Gesamte Fixkosten. Zum Beispiel liefert er mit Ergebnisbasis = EBIT, EBIT (Betriebsgewinn) = 500.000,00 €, Abschreibungen (EBITDA-Modus) = 80.000,00 €, Leasing / Fixkosten = 120.000,00 €, Zinsaufwand = 60.000,00 €, Tilgung (optional) = 0,00 € und Steuersatz (Tilgung hochrechnen) = 21 % Fixkostendeckung (×) = 3,444, Verfügbares Ergebnis für Fixkosten = 620.000,00 € und Gesamte Fixkosten = 180.000,00 €.

So funktioniert's

  1. Gib deine Werte ein: Ergebnisbasis, EBIT (Betriebsgewinn), Abschreibungen (EBITDA-Modus), Leasing / Fixkosten, Zinsaufwand, Tilgung (optional), Steuersatz (Tilgung hochrechnen).
  2. Lies das Ergebnis sofort ab: Fixkostendeckung (×), Verfügbares Ergebnis für Fixkosten, Gesamte Fixkosten.

Häufige Fragen

Was berechnet der Fixkostendeckungsgrad-Rechner (FCCR) genau?

Er nimmt Ergebnisbasis, EBIT (Betriebsgewinn), Abschreibungen (EBITDA-Modus), Leasing / Fixkosten, Zinsaufwand, Tilgung (optional) und Steuersatz (Tilgung hochrechnen) und leitet daraus Fixkostendeckung (×), Verfügbares Ergebnis für Fixkosten und Gesamte Fixkosten ab. Gerechnet wird direkt während der Eingabe, das Ergebnis aktualisiert sich bei jeder Änderung.

Welche Angaben brauche ich?

7 Werte: Ergebnisbasis, EBIT (Betriebsgewinn) (€), Abschreibungen (EBITDA-Modus) (€), Leasing / Fixkosten (€), Zinsaufwand (€), Tilgung (optional) (€) und Steuersatz (Tilgung hochrechnen) (%). Mehr ist nicht nötig — kein Konto, kein Datei-Upload.

Gibt es ein Rechenbeispiel?

Mit Ergebnisbasis = EBIT, EBIT (Betriebsgewinn) = 500.000,00 €, Abschreibungen (EBITDA-Modus) = 80.000,00 €, Leasing / Fixkosten = 120.000,00 €, Zinsaufwand = 60.000,00 €, Tilgung (optional) = 0,00 € und Steuersatz (Tilgung hochrechnen) = 21 % liefert der Rechner Fixkostendeckung (×) = 3,444, Verfügbares Ergebnis für Fixkosten = 620.000,00 € und Gesamte Fixkosten = 180.000,00 €. Diese Zahlen stammen aus genau diesem Tool — gib dieselben Werte ein, um sie nachzurechnen.

Was passiert bei höheren Werten?

Deutlich. Mit Ergebnisbasis = EBITDA (D&A zurück), EBIT (Betriebsgewinn) = 1.000.000,00 €, Abschreibungen (EBITDA-Modus) = 160.000,00 €, Leasing / Fixkosten = 240.000,00 €, Zinsaufwand = 66.000,00 €, Tilgung (optional) = 5,00 € und Steuersatz (Tilgung hochrechnen) = 23 % geht Fixkostendeckung (×) von 3,444 auf 4,575 — deshalb lohnt es sich, mehrere Szenarien zu testen statt einer einzigen Zahl zu vertrauen.

Welche „Ergebnisbasis“-Option soll ich wählen?

Du kannst zwischen « EBIT » und « EBITDA (D&A zurück) » wählen. Jede Option ändert, was der Rechner ermittelt — wechsle und vergleiche; Standard ist « EBIT ».

In welchen Einheiten gebe ich die Werte ein?

Gib Steuersatz (Tilgung hochrechnen) in % ein.

Was ergibt sich bei kleineren Werten?

Auf Ergebnisbasis = EBIT, EBIT (Betriebsgewinn) = 250.000,00 €, Abschreibungen (EBITDA-Modus) = 40.000,00 €, Leasing / Fixkosten = 60.000,00 €, Zinsaufwand = 54.000,00 €, Tilgung (optional) = 1,00 € und Steuersatz (Tilgung hochrechnen) = 19 % reduziert, ergibt Fixkostendeckung (×) 2,719. Es lohnt sich, beide Enden zu prüfen, bevor man sich auf ein einzelnes Ergebnis verlässt.

Wann brauche ich das konkret?

Die Woche steuern: Rechnung oder Angebot erstellen, Bestand und Nachbestellbedarf kennen und prüfen, ob die Liquidität die Fälligkeiten deckt.

Was ist der häufigste Fehler?

Gewinn als Liquidität lesen. Ein profitabler Monat mit 60 Tagen Zahlungsziel kann das Konto leer lassen — beide Zahlen beantworten verschiedene Fragen.

Was ist der Unterschied zwischen dem Fixkostendeckungsgrad-Rechner (FCCR) und dem Schuldendienstdeckungsgrad-Rechner (DSCR)?

Dieser gibt Fixkostendeckung (×) und Verfügbares Ergebnis für Fixkosten aus, der Schuldendienstdeckungsgrad-Rechner (DSCR) gibt DSCR (×) und Tragbarer Schuldendienst bei 1,25× aus. Mehr Unterschied ist da nicht — nimm den mit der Zahl, die du brauchst.

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ErklärungFixkostendeckung: die Kennzahl, auf die Vermieter und Kreditgeber schauenDasselbe Unternehmen, dasselbe Jahr, steht bei 1,02×, 1,52× oder 2,56× — je nachdem, wo die Miete steht und ob die Tilgung um die Steuer hochgerechnet wird. Zwei davon bestehen eine 1,25er-Klausel, eine nicht.VergleichZinsdeckung und die Kennzahlen, die eine Bank wirklich prüftDie Covenants eines Kreditvertrags sind die Kennzahlen, die ein solventes, profitables Unternehmen in den Verzug bringen können. Zinsdeckung, Times Interest Earned und DSCR sind nicht drei Maße — und das, welches die Tilgung hinzunimmt, ist das beißende.VergleichLiquidität dritten Grades gegen Liquidität zweiten Grades — und was beide verschweigenDie Liquidität zweiten Grades entfernt die Vorräte, weil Vorräte das Umlaufvermögen sind, das sich womöglich nicht in Geld verwandelt. Zwei Unternehmen mit identischer Liquidität dritten Grades können beim zweiten Grad um das Fünffache auseinanderliegen — und beide Kennzahlen bleiben blind für das, was Zahlungen wirklich verhindert: den Zeitpunkt.ErklärungEine Bilanz, drei Kennzahlen, und nur eine hat eine Decke500.000 Verbindlichkeiten gegen 1.200.000 Vermögen sind 41,7 % Schulden, 58,3 % Eigenkapital und ein Verschuldungsgrad von 0,71. Der Dritte läuft ins Unendliche, wenn das Eigenkapital schwindet; der Erste kann 100 % nicht überschreiten.ErklärungDie Zinsen zehnfach zu decken sagt nichts über die Tilgung500.000 EBIT gegen 50.000 Zinsen ergeben eine Deckung von 10×. Refinanziere zu einem 3,6-fach höheren Satz, und dasselbe Unternehmen deckt 2,78× — und keine der beiden Zahlen hat die Tilgung angesehen.ErklärungFünfzigtausend Betriebskapital — und nichts davon ausgebbarUmlaufvermögen von 150.000 abzüglich kurzfristiger Schulden von 100.000 ergibt 50.000 Betriebskapital und ein Verhältnis von 1,5. Ob das bequem ist, hängt davon ab, woraus die 150.000 bestehen.