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schwimmen

Verbcourant dans les dialogues

  • /[ˈʃvɪmən]/
  • /[ˈʃvʏmən]/
  • /[ˈʒ̊vime̝n]/

sich im Wasser aus eigener Kraft (durch Bewegung der Extremitäten) fortbewegen

Verb

  1. 1

    sich im Wasser aus eigener Kraft (durch Bewegung der Extremitäten) fortbewegen

    „Sie streichelten zwar ihre Strohhaare, bewegten Körper und Beine, als schwömmen sie in einem zähen Wasser, aber ihre Gesichter waren auch nicht zum Schein bei der Sache, die starrten, teils ängstlich, teils frech, zu den Gästen herauf.“

    „Wildenten schwammen weitab vom schützenden Schilfrand im See.“

    „Sein Schiff ist untergegangen, er schwimmt mitten auf dem Meer, weit und breit kein Mensch, der ihm hilft.“

    „Auf jeden Fall sollte man in einem Schwimmbecken mehr treiben als schwimmen, sich drehen und wenden, um die Wirbelsäule zu lockern.“

    Synonymes
    rinnenrudernpaddelnschwatteln
    Antonymes
  2. 2

    sich zum Vergnügen, zur sportlichen Betätigung oder dergleichen nach Art von [1] fortbewegen

    „Du mochtest im Sumpfe nicht schwimmen. Komm nun, komm, und laſs uns baden in offener See!“

    „Sicherlich schwimmst du sehr gern, und bei dieser Gelegenheit mußt du dich sowieso vorher und hinterher gründlich waschen und duschen.“

    „Einige Kinder schwammen im See und tauchten nach den großen weißen Muscheln, die sie, weil sie noch geschlossen waren, wieder in den See zurückwarfen.“

    „Die Freundin legte einen Arm um sie und tröstete sie, was sie überhaupt nicht haben konnte, aber der Arm tat gut, und dann sind sie beide schwimmen gefahren, zum Dömmeriner See.“

  3. 3

    sich nach Art von [1] irgendwohin bewegen

    „Sie schwamm bis zu den Terrassen der Fasanerie, vertraute sich ganz dem Rhythmus ihrer Arme und Beine an, zerschlug mit weiten Schwüngen das Spiegelbild der Putten auf dem See und fühlte sich wieder glücklich in diesem faulen Sommer.“

    „Es regt die geschlechtsreifen Aale an, zum Meer zu schwimmen und sich auf die 6000 Kilometer weite Reise zu ihren Laichgebieten im Sargassomeer bei den Bermuda-Inseln zu machen.“

    „Oder an die zwei Wehrdienstleistenden, die aus Ärger über eine schon um neun Uhr geschlossene Kneipe durch den Teltowkanal schwommen und mit ihren nassen Uniformen in die Eierschale gingen um dort weiterzutrinken.“

    „»Können Sie mir kurz und knapp schildern, wie und wo Sie die Grenze übertreten haben?« »Übertreten«, sie lachte höhnisch auf, »übertreten habe ich gar nichts, geschwommen bin ich, durch den Teltowkanal.«“

  4. 4

    auf dem Wasserweg mithilfe eines Transportmittels irgendwohin bringen, schaffen

    „243 Millionen Tonnen Fracht schwimmen pro Jahr über den Rhein.“

  5. 5

    eine bestimmte Strecke nach Art von [1, 2] zurücklegen

    „Sie ging auf den Balkon und blickte hinunter zum Swimmingpool, in dem ein Mann seine Bahnen schwamm.“

    „Die Wasserqualität hat sich verbessert, die ersten Lachse schwimmen wieder 700 Kilometer flussaufwärts.“

    „Statt dessen hat es den Anschein, als wäre sie zwischen einem sehr frühen Frühstück und sehr späten Terminen bereits Tausende Meilen Bahnen geschwommen.“

    „Zweimal schwomm Pugh 500 Meter.“

  6. 6

    Schwimmsport betreiben; an einem Schwimmwettkampf teilnehmen

    „Die Spirale des Fortschritts war überdreht worden und der Weltschwimmverband kehrte Ende 2009 zurück zu den Wurzeln: Die Wunderanzüge wurden verboten, fortan schwommen Schwimmer und Schwimmerinnen wieder in Badehose und -anzug.“

  7. 7

    in einem Schwimmwettkampf mit einer bestimmten Zeit ins Ziel kommen

    „Als Drittplazierte schwommen Reiner Bergen (100 m Rücken), Sven Fallait (50 m Freistil) und Sabrina Kambeck (200 m Lagen) durch das Ziel.“

    „Der Grund dafür war nicht einmal so sehr, daß ich mich dem ständigen Leistungs- und Erwartungsdruck nicht mehr gewachsen fühlte, schließlich waren meine Zeiten an der Obergrenze dessen, was ich jemals geschwommen habe, und gerade auf meiner Spezialstrecke, den fünftausend Metern Freistil, war ich schneller als je zuvor.“

    „Von dort beobachtete sie nicht nur, wie mit der Hildesheimerin Christin Zenner die prominenteste und olympiaerfahrene Starterin starke Zeiten schwomm.“

    „Missy Franklin aus den USA schwomm als Vierte ins Ziel (53,47).“

  8. 8

    in einem Schwimmwettkampf eine bestimmte Strecke (in einem bestimmten Stil) zurücklegen

    „Die ersten vierhundert, fünfhundert Meter vielleicht schweifte der Blick auf die benachbarte Bahn und den das Wasser dreschenden Konkurrenten, doch dann schwammen wir blind, Kopf unter Wasser.“

    „Ob man nun zweitausend, dreitausend oder fünftausend Meter Freistil schwimmt, es gibt auf jeder dieser Strecken einen toten Punkt, einen bleiernen Moment der Müdigkeit, an dem man verzweifelt genau spürt, daß die eigene Kraft nicht mehr reicht.“

  9. 9

    rarevon einer Flüssigkeit an deren Oberfläche getragen werden

    Öl schwimmt auf Wasser.

    „Die Yacht schwamm ziemlich weit draußen.“

    „Da schießt das Wasser durch das Schott herauf, treibt es auseinander, Levin springt von der Bretterbank, zur Tür, jetzt stellt sich das Rad schräg und drückt die Wand ein, langsam, das sieht er noch und wie die Stützbalken weggeschoben werden, wie die Steine durch den Boden schlagen, das Dach fällt, der Laufsteg zerreißt, da schwimmt Holz auf dem Fluß.“

    „Auf den Flüssen schwimmt Eis.“

  10. 10

    sich nach Art von [8] irgendwohin bewegen

    Ein Baumstamm schwimmt den Fluss hinab.

    „Niemand konnte ihn retten und zuletzt ſchwomm ſein Leichnam ans Ufer.“

    „Zentimeter um Zentimeter schwamm der weiße Schiffskoloss an den Kai.“

    übertragen: „[diese Radikalen] schwammen auf der Katastrophenstimmung nach oben“

  11. 11

    bedeckt sein von einer Flüssigkeit

    „Wir haben einen Rohrbruch in der Wasserleitung, die ganze Küche schwimmt schon…“

    „Die Ecke, wo der Marmeladeeimer stand, schwamm im Unrat und verpestete die Luft, die kaum noch zum Atmen war.“

    übertragen: „Der Große schwamm im Schweiß, doch seine berühmte Zähigkeit schien ihm nichts mehr zu nützen.“

  12. 12

    (von einer Flüssigkeit) auf, in etwas sein

    „Die Stehtheke iſt ein Blechtiſch, auf dem ein wenig Bier ſchwimmt.“

  13. 13

    überreichlich haben; ausgiebig genießen

    „Sie müssen wissen, daß ich nicht gewöhnt bin, im Überfluß zu schwimmen.“

    „Der gute König Heinrich schwamm in Glück.“

  14. 14

    undeutlich, unscharf, verschwommen sichtbar sein; undeutlich, unscharf, verschwommen werden

    Ich hatte Kreislaufstörungen und mir schwamm alles vor den Augen.

    „Mir ſchwimmt es vor den Augen!“

    „So kam der Brief in Jenny's Hände. Sie ſelbſt vermochte ihn nicht zu leſen, ihre Hände zitterten, die Buchſtaben ſchwammen vor ihren Augen.“

    „Er war äußerst konzentriert, und trotzdem schwamm alles um ihn herum, wie ein Traum gerade vor dem Erwachen.“

  15. 15

    in einem Zustand sein, in dem alles diffus und wirr ist

    „509 fühlte, daß sein Kopf schwamm, als hätte er getrunken.“

    „Obwohl ihm das Gehirn schwamm, verlor er in allem, was er tat, nicht die Orientierung.“

  16. 16

    eine bestimmte Situation nicht (mehr) kontrollieren, nicht (mehr) bewältigen können; eine bestimmte Fähigkeit (noch) nicht vollkommen oder (zunächst nur) unsouverän beherrschen, zu etwas (noch) nicht imstande sein; unsicher sein

    Gegen Ende seines Vortrages begann er zu schwimmen.

    „In einer Rede so zu schwimmen, macht es sehr schwer, auf wirkliche harte Kerne einzugehen.“

    „Ihr Gesang liess an rhythmischer Präzision und Tonhöhenpräsenz nach, die Stimme begann zu «schwimmen».“

    übertragen: „Denn es regnete bei seinem Unfall stark, Wasser stand auf der Rennstrecke, und das Auto begann zu ‚schwimmen‘.“

    Antonymes
    könnenmeisterndraufhaben
  17. 17

    nicht als geschlossene Mannschaft spielen

    „‚Ich bin nicht so zufrieden, wie es das Ergebnis vermuten lässt‘, sagte Trainer Ottmar Hitzfeld, ‚es war nicht so einfach, der KSC hat ziemlich Druck gemacht.‘ Über Görlitz. Über Porcello. Über Kapllani. Die Bayern schwommen.“

  18. 18

    kein Geld besitzen, ohne Geldmittel sein

    ‚Nachdem er die letzte Nacht im Schwelmer Übernachtungsheim zugebracht und die Nacht vorher am Bahnhof Platte gemacht hatte, rief er am Morgen des Interviewtags beim Sozialamt an und erklärte, daß er sich wohnsässig machen und Arbeit annehmen möchte. […] Norbert sagte, daß er total ‚am Schwimmen‘ sei, […].‘

Formes

infinitif
zu schwimmen, geschwommen zu sein
passé
schwamm, schwomm
participe présent
schwimmend
3ᵉ personne du singulier
er/sie/es schwimmt, er/sie/es schwimme, es wird geschwommen, es werde geschwommen
Les pages voisinesL'ordre alphabétique suit les règles de la langue, pas la valeur des octets : un accent ne départage que deux mots par ailleurs identiques, et l'espagnol range le Ñ comme une lettre à part entière.

Contenu lexical issu du Wiktionary, sous licence CC BY-SA 4.0 · Entrée d'origine · Version des données 2026-08-25

Rang parmi les mots du corpus OpenSubtitles 2018 — des sous-titres de films et de séries, donc de la langue parlée et non écrite (CC BY-SA 3.0).