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Chance-Risiko-Verhältnis-Rechner

Berechne das Chance-Risiko-Verhältnis eines Trades aus Einstieg, Stop und Ziel.

Sharpe-Ratio-RechnerDie klassische risikoadjustierte Rendite: (Rendite − risikofreier Zins) ÷ Standardabweichung. Sie zeigt die Überrendite je Einheit Gesamtvolatilität — höher ist besser für das eingegangene Risiko. Gib Kennzahlen ein oder füge eine Renditereihe ein.Treynor-Ratio-RechnerDie Treynor-Ratio misst die Überrendite je Einheit systematischen (Markt-)Risikos. Sie teilt die Rendite über dem risikofreien Zins durch das Beta — anders als die Sharpe-Ratio, die die Gesamtvolatilität nutzt. Höher ist besser; ideal, um gut diversifizierte Portfolios zu ranken.Fondskosten-Rechner (TER)Schätze die Gebühren eines Fonds über die Zeit aus seiner Kostenquote.Sortino-Ratio-RechnerEine risikoadjustierte Rendite, die nur die Abwärtsvolatilität bestraft: (Rendite − Mindestrendite) ÷ Abwärtsabweichung. Anders als Sharpe ignoriert sie Aufwärtsschwankungen und belohnt stetiges Wachstum. Gib Kennzahlen ein oder füge eine Renditereihe ein.Ausschüttungsquoten-RechnerZwei Wege — Gesamtdividende zum Jahresüberschuss oder DPS zu EPS — mit der Thesaurierungsquote als Gegenstück und der Deutung jeder Höhe.Mining-RentabilitätsrechnerCoins pro Tag, Umsatz, Stromkosten und Nettogewinn aus deiner Hashrate, der Netzwerk-Hashrate, der Blockbelohnung und deinem Verbrauch. Zeigt auch den Break-even-Coinpreis — darunter minst du mit Verlust.Positionsgrößen-RechnerBerechne, wie viele Aktien du kaufst, um einen festen Prozentsatz deines Kontos zu riskieren.Eigenkapitalkosten-Rechner (CAPM & DDM)Die von Aktionären erwartete Rendite, nach beiden Standardmodellen. CAPM: Rf + β·(Rm − Rf), der risikobasierte Ansatz. DDM (Gordon): D₁/P₀ + g, für Dividendenaktien. Gib die Werte ein und es liefert beide Schätzungen nebeneinander — eine Kernzutat der WACC.

Der Chance-Risiko-Verhältnis-Rechner macht aus Einstiegspreis, Stop-Loss-Preis, Zielpreis sofort und kostenlos Chance-Risiko-Verhältnis (× Risiko), Risiko pro Einheit, Gewinn pro Einheit. Zum Beispiel liefert er mit Einstiegspreis = 100,00 €, Stop-Loss-Preis = 90,00 € und Zielpreis = 130,00 € Chance-Risiko-Verhältnis (× Risiko) = 3, Risiko pro Einheit = 10,00 € und Gewinn pro Einheit = 30,00 €.

So funktioniert's

  1. Gib deine Werte ein: Einstiegspreis, Stop-Loss-Preis, Zielpreis.
  2. Lies das Ergebnis sofort ab: Chance-Risiko-Verhältnis (× Risiko), Risiko pro Einheit, Gewinn pro Einheit.

Häufige Fragen

Wie funktioniert der Chance-Risiko-Verhältnis-Rechner?

Er nimmt Einstiegspreis, Stop-Loss-Preis und Zielpreis und leitet daraus Chance-Risiko-Verhältnis (× Risiko), Risiko pro Einheit und Gewinn pro Einheit ab. Gerechnet wird direkt während der Eingabe, das Ergebnis aktualisiert sich bei jeder Änderung.

Welche Werte verlangt der Rechner?

3 Werte: Einstiegspreis (€), Stop-Loss-Preis (€) und Zielpreis (€). Mehr ist nicht nötig — kein Konto, kein Datei-Upload.

Wie sieht eine typische Berechnung aus?

Mit Einstiegspreis = 100,00 €, Stop-Loss-Preis = 90,00 € und Zielpreis = 130,00 € liefert der Rechner Chance-Risiko-Verhältnis (× Risiko) = 3, Risiko pro Einheit = 10,00 € und Gewinn pro Einheit = 30,00 €. Diese Zahlen stammen aus genau diesem Tool — gib dieselben Werte ein, um sie nachzurechnen.

Wie stark ändert sich das Ergebnis bei anderen Werten?

Deutlich. Mit Einstiegspreis = 200,00 €, Stop-Loss-Preis = 180,00 € und Zielpreis = 260,00 € geht Risiko pro Einheit von 10,00 € auf 20,00 € — deshalb lohnt es sich, mehrere Szenarien zu testen statt einer einzigen Zahl zu vertrauen.

Was ergibt sich bei kleineren Werten?

Auf Einstiegspreis = 50,00 €, Stop-Loss-Preis = 45,00 € und Zielpreis = 65,00 € reduziert, ergibt Risiko pro Einheit 5,00 €. Es lohnt sich, beide Enden zu prüfen, bevor man sich auf ein einzelnes Ergebnis verlässt.

Wann brauche ich das konkret?

Zwei Investitionen mit unterschiedlich fälligen Zahlungen vergleichen, prüfen, ob ein Projekt seine Kapitalkosten deckt, und eine fremde Bewertung gegenrechnen.

Was ist der häufigste Fehler?

Einer Bewertung trauen, ohne zu fragen, welcher Anteil aus dem Endwert stammt. Über 70% ist das Ergebnis eine als Rechnung verkleidete Annahme über die ferne Zukunft.

Wie genau ist er, und wo sind die Grenzen?

Nur eine Schätzung — keine Finanzberatung.

Was ist der Unterschied zwischen dem Chance-Risiko-Verhältnis-Rechner und dem Sharpe-Ratio-Rechner?

Dieser gibt Chance-Risiko-Verhältnis (× Risiko) und Risiko pro Einheit aus, der Sharpe-Ratio-Rechner gibt Sharpe-Ratio und Volatilität (annualisiert) aus. Mehr Unterschied ist da nicht — nimm den mit der Zahl, die du brauchst.

Gibt es ein Werkzeug für den nächsten Schritt?

Treynor-Ratio-Rechner ist das nächstliegende danach: Die Treynor-Ratio misst die Überrendite je Einheit systematischen (Markt-)Risikos. Sie teilt die Rendite über dem risikofreien Zins durch das Beta — anders als die Sharpe-Ratio, die die Gesamtvolatilität nutzt. Höher ist besser; ideal, um gut diversifizierte Portfolios zu ranken.

Zum Weiterlesen

Alle Ratgeber
ErklärungChancen-Risiko-Verhältnis erklärt: welche Trefferquote jedes Verhältnis verlangtEin Verhältnis von 1:3 macht dich nicht öfter richtig — es erlaubt dir, drei von vier Malen falsch zu liegen und dennoch bei null zu landen. Hier die Umkehrung, eine Tabelle von Verhältnis gegen nötige Trefferquote, und was Kosten mit beidem machen.RatgeberWo du Stop-Loss und Take-Profit setztDer Stop sitzt dort, wo deine Idee widerlegt ist, nicht dort, wo dein Wohlbefinden endet — und danach passt sich die Positionsgröße an. Hier das Volatilitätsargument, die Rechnung zur Größe und die Trefferquote, die jedes Gewinnvielfache verlangt.RatgeberPositionsgröße: Was die 1-Prozent-Regel wirklich begrenztDie Regel begrenzt den Verlust, nicht die Position. Hier die Formel, ein Rechenbeispiel und was eine Serie von zehn Verlusten bei 1 gegenüber 2 Prozent kostet.ErklärungDer Nenner der Sortino-Ratio, über den sich niemand einig istAuf derselben Zwölfmonatsreihe beträgt die Sortino-Ratio 7,7518 oder 3,8759, je nachdem, ob die quadrierten Unterschreitungen durch alle zwölf Monate oder durch die drei unter dem Ziel geteilt werden. Die beiden Konventionen unterscheiden sich um genau die Wurzel aus zwölf durch drei — und können zwei Fonds gegenläufig ordnen.ErklärungVolatilität ist nicht Risiko, und die Wurzel der Zeit ist eine WahlAnnualisierte Volatilität = Standardabweichung der Periode × √(Perioden pro Jahr), und diese √t-Skalierung setzt unabhängige Zuwächse voraus. Sie ist ein Modell, keine Arithmetik: Bei einer täglichen Autokorrelation von 0,1 müsste ein annualisierter Wert von 60 Prozent 66,3 lauten. Der Kern ist der Volatilitätsverlust — das arithmetische Mittel übersteigt das geometrische um etwa σ²/2, sodass bei 8 Prozent Durchschnittsrendite und 40 Prozent Volatilität das Endergebnis null ist.ErklärungDie Sharpe Ratio und was sie stillschweigend voraussetztSharpe = (Rendite − risikofreier Zins) ÷ Standardabweichung: Sie bepreist Rendite je Einheit Volatilität — und Volatilität ist symmetrisch. Zwei Fonds können eine Sharpe Ratio von 0,4939 teilen, während ihre Sortino Ratios 8,59 und 0,74 betragen. Die Annualisierung mit √12 setzt unabhängige Renditen voraus: Bei einer Autokorrelation von 0,2 ist der veröffentlichte Wert 20 Prozent zu hoch.