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Treynor-Ratio-Rechner

Die Treynor-Ratio misst die Überrendite je Einheit systematischen (Markt-)Risikos. Sie teilt die Rendite über dem risikofreien Zins durch das Beta — anders als die Sharpe-Ratio, die die Gesamtvolatilität nutzt. Höher ist besser; ideal, um gut diversifizierte Portfolios zu ranken.

Sharpe-Ratio-RechnerDie klassische risikoadjustierte Rendite: (Rendite − risikofreier Zins) ÷ Standardabweichung. Sie zeigt die Überrendite je Einheit Gesamtvolatilität — höher ist besser für das eingegangene Risiko. Gib Kennzahlen ein oder füge eine Renditereihe ein.Sortino-Ratio-RechnerEine risikoadjustierte Rendite, die nur die Abwärtsvolatilität bestraft: (Rendite − Mindestrendite) ÷ Abwärtsabweichung. Anders als Sharpe ignoriert sie Aufwärtsschwankungen und belohnt stetiges Wachstum. Gib Kennzahlen ein oder füge eine Renditereihe ein.Chance-Risiko-Verhältnis-RechnerBerechne das Chance-Risiko-Verhältnis eines Trades aus Einstieg, Stop und Ziel.Fondskosten-Rechner (TER)Schätze die Gebühren eines Fonds über die Zeit aus seiner Kostenquote.Ausschüttungsquoten-RechnerZwei Wege — Gesamtdividende zum Jahresüberschuss oder DPS zu EPS — mit der Thesaurierungsquote als Gegenstück und der Deutung jeder Höhe.Eigenkapitalkosten-Rechner (CAPM & DDM)Die von Aktionären erwartete Rendite, nach beiden Standardmodellen. CAPM: Rf + β·(Rm − Rf), der risikobasierte Ansatz. DDM (Gordon): D₁/P₀ + g, für Dividendenaktien. Gib die Werte ein und es liefert beide Schätzungen nebeneinander — eine Kernzutat der WACC.Indexfonds-RechnerBerechne den Zukunftswert eines Indexfonds aus Einmalanlage und monatlichen Beiträgen, nach Abzug der Kostenquote.Realrendite-Rechner (inflationsbereinigt)Berechne die reale (inflationsbereinigte) Rendite aus Nominalrendite und Inflationsrate.

Gib Portfolio-Rendite (Rp), Risikofreier Zins (Rf), Portfolio-Beta (β), Portfolio-σ (optional, für Sharpe) ein und der Treynor-Ratio-Rechner ermittelt sofort Treynor-Ratio (pp), Überrendite, Sharpe-Ratio (falls σ).

So funktioniert's

  1. Gib deine Werte ein: Portfolio-Rendite (Rp), Risikofreier Zins (Rf), Portfolio-Beta (β), Portfolio-σ (optional, für Sharpe).
  2. Lies das Ergebnis sofort ab: Treynor-Ratio (pp), Überrendite, Sharpe-Ratio (falls σ).

Häufige Fragen

Wie funktioniert der Treynor-Ratio-Rechner?

Er nimmt Portfolio-Rendite (Rp), Risikofreier Zins (Rf), Portfolio-Beta (β) und Portfolio-σ (optional, für Sharpe) und leitet daraus Treynor-Ratio (pp), Überrendite und Sharpe-Ratio (falls σ) ab. Gerechnet wird direkt während der Eingabe, das Ergebnis aktualisiert sich bei jeder Änderung.

Welche Werte verlangt der Rechner?

4 Werte: Portfolio-Rendite (Rp) (%), Risikofreier Zins (Rf) (%), Portfolio-Beta (β) und Portfolio-σ (optional, für Sharpe) (%). Mehr ist nicht nötig — kein Konto, kein Datei-Upload.

In welchen Einheiten gebe ich die Werte ein?

Gib Portfolio-Rendite (Rp) in %, Risikofreier Zins (Rf) in % und Portfolio-σ (optional, für Sharpe) in % ein.

Wann brauche ich das konkret?

Zwei Investitionen mit unterschiedlich fälligen Zahlungen vergleichen, prüfen, ob ein Projekt seine Kapitalkosten deckt, und eine fremde Bewertung gegenrechnen.

Was ist der häufigste Fehler?

Einer Bewertung trauen, ohne zu fragen, welcher Anteil aus dem Endwert stammt. Über 70% ist das Ergebnis eine als Rechnung verkleidete Annahme über die ferne Zukunft.

Wie genau ist er, und wo sind die Grenzen?

Bildungstool, keine Anlageberatung. Beta darf nicht null sein.

Was ist der Unterschied zwischen dem Treynor-Ratio-Rechner und dem Sharpe-Ratio-Rechner?

Dieser gibt Treynor-Ratio (pp) und Überrendite aus, der Sharpe-Ratio-Rechner gibt Sharpe-Ratio und Volatilität (annualisiert) aus. Mehr Unterschied ist da nicht — nimm den mit der Zahl, die du brauchst.

Gibt es ein Werkzeug für den nächsten Schritt?

Sortino-Ratio-Rechner ist das nächstliegende danach: Eine risikoadjustierte Rendite, die nur die Abwärtsvolatilität bestraft: (Rendite − Mindestrendite) ÷ Abwärtsabweichung. Anders als Sharpe ignoriert sie Aufwärtsschwankungen und belohnt stetiges Wachstum. Gib Kennzahlen ein oder füge eine Renditereihe ein.

Was lohnt sich sonst noch daneben offen zu haben?

Chance-Risiko-Verhältnis-Rechner und Fondskosten-Rechner (TER) — sie tauchen in derselben Aufgabe oft genug auf, um einen zweiten Tab zu verdienen.

Woher stammen die Daten und wie aktuell sind sie?

Abzinsung, interner Zinsfuß und Amortisationsdauer sind überall gleich definiert — strittig ist nicht die Arithmetik, sondern deine Annahmen. Ändere den Zinssatz um einen Punkt und lies erneut.

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ErklärungDer Nenner der Sortino-Ratio, über den sich niemand einig istAuf derselben Zwölfmonatsreihe beträgt die Sortino-Ratio 7,7518 oder 3,8759, je nachdem, ob die quadrierten Unterschreitungen durch alle zwölf Monate oder durch die drei unter dem Ziel geteilt werden. Die beiden Konventionen unterscheiden sich um genau die Wurzel aus zwölf durch drei — und können zwei Fonds gegenläufig ordnen.ErklärungWas 1 Prozent Gebühr über 30 Jahre kostetEin Prozentpunkt Unterschied bei den Jahresgebühren macht aus 75 063 € nur 57 435 € bei denselben 10 000 €. Die Gebühr kostet mehr als die Anlagesumme — hier ist der Grund.ErklärungChancen-Risiko-Verhältnis erklärt: welche Trefferquote jedes Verhältnis verlangtEin Verhältnis von 1:3 macht dich nicht öfter richtig — es erlaubt dir, drei von vier Malen falsch zu liegen und dennoch bei null zu landen. Hier die Umkehrung, eine Tabelle von Verhältnis gegen nötige Trefferquote, und was Kosten mit beidem machen.ErklärungDie Sharpe Ratio und was sie stillschweigend voraussetztSharpe = (Rendite − risikofreier Zins) ÷ Standardabweichung: Sie bepreist Rendite je Einheit Volatilität — und Volatilität ist symmetrisch. Zwei Fonds können eine Sharpe Ratio von 0,4939 teilen, während ihre Sortino Ratios 8,59 und 0,74 betragen. Die Annualisierung mit √12 setzt unabhängige Renditen voraus: Bei einer Autokorrelation von 0,2 ist der veröffentlichte Wert 20 Prozent zu hoch.RatgeberWo du Stop-Loss und Take-Profit setztDer Stop sitzt dort, wo deine Idee widerlegt ist, nicht dort, wo dein Wohlbefinden endet — und danach passt sich die Positionsgröße an. Hier das Volatilitätsargument, die Rechnung zur Größe und die Trefferquote, die jedes Gewinnvielfache verlangt.ErklärungWie falsch ist „nominal minus Inflation“? Um genau eine Jahresinflation falschDie Subtraktion nähert die Fisher-Relation nicht an — sie liefert das exakte Ergebnis mal (1 + i). Bei 8 Prozent nominal und 3 Prozent Inflation beträgt die reale Rendite 4,8544 Prozent, die Abkürzung sagt 5, und der Fehler beträgt exakt 3 Prozent der Antwort. Immer.